Erfolgreicher Einstand für Hemers Frauen

(Bericht von Andreas Jagodzinsky)

 

Am 15. Oktober war es soweit. Erstmals in der 85-jährigen Vereinsgeschichte trat eine Frauenmannschaft des SV Hemer zu einem Punktspiel an.

In der Regionalliga sind wir in der Staffel West eingruppiert. Es handelt sich um die stärkste Gruppe mit dem Zweitligaabsteiger und ehemaligen Bundesligisten aus Mülheim sowie der Frauenmannschaft aus Aachen, die klar das Ziel „Aufstieg“ ausgegeben hat.

Mittelfristig ist das auch das Ziel unserer Mannschaft, die allerdings einen klaren Schwerpunkt auf der Heranführung (eigener) Talente hat, so dass hier noch kein Aufstiegsdruck besteht.

Zum ersten Spiel in Münster machten sich Hemers Spielertrainerin Carmen Voicu-Jagodzinsky mit unserer 13-jährigen Gastspielerin Eva Rudolph und den beiden „Eigengewächsen“ Valerija Naumenko (14) und Julia Manus (13) auf den Weg.

Münster spielt mit der ersten Frauenmannschaft in der zweiten Bundesliga. Die zweite Mannschaft, die unser Gegner war, dient vorrangig dazu, talentierten jungen Spielerinnen Spielpraxis zu verschaffen. Somit waren wir Favoritinnen.

Eva war der erste Partiegewinn in einem Frauenligapunktspiel vorbehalten. Souverän löste die Vierte der Deutschen Meisterschaften der U12w 2016 ihre Aufgabe. Minuten später setzte auch Julia ihre Gegnerin matt. Carmen entschied kurz darauf den Mannschaftskampf mit ihrem Sieg zu unseren Gunsten. Nur Valerija kam mit der entstandenen Stellung nicht so gut zurecht und musste ihrer talentierten Gegnerin Linda Becker, die 2016 als Gastspielerin unsere U14w-Mannschaft bei der Qualifikation zur Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft unterstützt hatte, zum Sieg gratulieren.

 

Mit dem 3-1 belegen wir nach der ersten Runde Platz zwei hinter den Favoritinnen aus Aachen. Als nächstes steht eine Reise nach Mülheim an, ehe wir im Dezember unsere Heimpremiere gegen Aachen feiern werden.