Hemer wird wieder U16-Verbandsmeister

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 19.01.2019)

 

 

Die neuformierte U16-Mannschaft des SV Hemer hat den Verbandsmeistertitel erfolgreich verteidigt und sich zum fünften Mal in Folge für die NRW-Mannschaftsmeisterschaften qualifiziert.

Ein Bericht hierzu wird folgen.
 

Schach am Wochenende

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 19.01.2019)

 

 

Die - für die U16-Spieler nicht vorhandene - Winterpause geht zuende.

Heute steht in Schalksmühle die Verbandsmannschaftsmeisterschaft auf dem Spielplan. Hemer wird in der U16 seinen Titel - hoffentlich erfolgreich - verteidigen. Letztes Jahr wurden alle Partien gewonnen. Daran müssen sich Timo Leonard, Fabian Trinh, Alexander Poggemann und Niklas Werthmann heute messen lassen.

Morgen steht dann - erstmals im neuen Spiellokal - der fünfte Spieltag auf Verbandsebene auf dem Programm. Die erste Mannschaft trifft auf Sundern. Die zweite Mannschaft empfängt Menden.

 

Zwei Bezirksmeistertitel für Hemers Jugendspieler

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 17.01.2019)

 

 

Die Bezirksmeisterschaften der Altersklassen U8 bis U18 waren in diesem Jahr nicht so gut besucht wie in den vergangenen Jahren. Hier müssen alle Vereine – wir eingeschlossen – daran arbeiten, die Teilnehmerzahlen wieder zu erhöhen. Allerdings liegt ein Grund natürlich auch daran, dass es in den vergangenen Jahren so viele Erfolge gegeben hat, dass eine Vielzahl von Spielern bereits für die Verbands- oder NRW-Meisterschaften vorberechtigt ist und auf die Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften verzichtet.

 

Kliiiiick und weiter geht es...


Vom Bauchgefühl und Plänen

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 14.01.2019)

 

 

Kommen wir zum angekündigten Bericht über die vorletzte Runde der Frauenregionalliga in Porz.

Die Porzer verfügen neben einem sehr geräumigen und schönen Spiellokal über einen relativ großen Kader, in dem von sehr jungen Anfängerinnen bis zu erfahrenen Spielerinnen mit DWZ über 2000 alles vertreten ist.

Eine Prognose, ob wir einen leichten Pflichtsieg einfahren können oder mit erbittertem Widerstand rechnen müssen, ist kaum verlässlich anzustellen.

Mein Bauchgefühl sagte mir, dass Porz gegen uns eine starke Aufstellung wählen würde. Ob die Gleichung „viel Bauch=viel Gefühl“ aufgeht, weiß ich nicht. Aber gestern war meine Einschätzung jedenfalls richtig.

 

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DVM U10

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 08.01.2019)

 

Zum dritten Mal in Folge reiste unsere U10-Mannschaft zur DVM nach Magdeburg.

Für Hemer spielten Luca Avram, Micha Graf, Lukas Jagodzinsky und Lennard Heußner.

Als Trainerin war Carmen Voicu-Jagodzinsky in die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts mitgefahren, da der etatmäßige Trainer der Mannschaft, Moritz Runte, in Aurich bei der DVM U16 spielte.

 

An dieser Stelle geht es weiter...


Erfolgreicher Sonntag für den SVH

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 13.01.2019)

 

Ein erfolgreicher Sonntag liegt hinter dem Schachverein. Die Zahl der Einzelereignisse erfordert hier mehrere Berichte, die alle in den nächsten Tagen kommen werden.

 

Fangen wir mit der Frauenmannschaft an. In Porz gelang es, mit einem 3,5-0,5 Sieg die Tabellenführung auszubauen.

Am 10.02. haben wir es vor heimischer Kulisse in der eigenen Hand, in die zweite Bundesliga aufzusteigen und damit den größten Erfolg der Vereinsgeschichte zu erreichen. Dazu muss gegen den unmittelbaren Verfolger aus Solingen mindestens ein 2-2 geschafft werden.

Nach dem kampflosen Sieg von Luminita Cosma erhöhte Valerija Naumenko, die als einzige Hemeranerin heute nominelle Außenseiterin war, an Brett vier auf 2-0.

Die erstmals für Hemer eingesetzte rumänische Großmeisterin Iulia Ionica stellte mit ihrem Remis den Mannschaftssieg sicher, ehe Carmen Voicu-Jagodzinsky mit ihrem Sieg den Schlusspunkt unter einen sehr souveränen Kampf setzte.

 

In Herdecke gingen die Bezirksjugendmeisterschaften zuende. Nachdem Alexander Poggemann bereits die Kategorie U14 mit 100% für sich entschieden hatte, gewann Lukas Jagodzinsky heute mit makellosen 6/6 die U10. Auch Micha Graf (Platz 3 in der U12) und Felix Trinh (Platz 2 in der U18) qualifizierten sich für die Verbandseinzelmeisterschaften

 

Hier noch der letzte Aufruf zur Sportlerwahl, die heute zuende geht:

Carmen Voicu-Jagodzinsky (Kategorie „Trainer des Jahres“) und Valerija Naumenko (Kategorie „Sportlerin des Jahres“) stehen zur Wahl.

Unter allen Teilnehmern verlost der IKZ sportliche Preise.

Alle Informationen zur Wahl findet man hier:

https://www.ikz-online.de/ikz-info/sportlerwahl/abstimmung-regeln-id6145004.html

 

Endspurt für die Frauen

Carmen Voicu-Jagodzinsky und Valerija Naumenko bei der Sportlerwahl und in der Regionalliga

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 12.01.2019)

 

An diesem Wochenende stehen unsere Frauen im Mittelpunkt des Interesses.

Die Sportlerwahl des IKZ endet am Sonntag.

Wer also noch seine Stimmen für Carmen Voicu-Jagodzinsky (Kategorie „Trainer des Jahres“) und Valerija Naumenko (Kategorie „Sportlerin des Jahres“) abgeben muss, sollte sich beeilen.

Unter allen Teilnehmern verlost der IKZ sportliche Preise.

Alle Informationen zur Wahl findet man hier:

https://www.ikz-online.de/ikz-info/sportlerwahl/abstimmung-regeln-id6145004.html

 

Um auch bei der nächsten Sportlerwahl - vielleicht in der Kategorie "Mannschaft des Jahres" - Chancen zu haben, sollte die Frauenmannschaft den Endspurt in der Regionalliga erfolgreich absolvieren.

Morgen um 10.00 steht in Köln das Spiel gegen den Tabellendritten aus Porz auf dem Programm.

 

Über diesen Kampf wird es genauso einen Bericht geben wie über die Bezirksjugendmeisterschaften, bei denen morgen Felix, Micha und Lukas an den Start gehen werden. Alexander hat sich den Titel in der U14 bereits gesichert.

 

Also frohes neues Jahr für alle und schachlichen Erfolg für alle unsere Akteure morgen und im ganzen Jahr 2019!

 


Bildergalerie von der DVM 2018!

 

(Andreas Jagodzinsky vom 07.01.2018)

 

Hier könnte ihr viele neue Bilder betrachten.

 

Zudem gibt es Neues aus dem Woeste-Gymnasium,

mehr dazu hier: http://woeste.org/ereignisse/2018-19/2019-01-07/index.html

 

 


Mitmachen und gewinnen

Carmen Voicu-Jagodzinsky und Valerija Naumenko bei der Sportlerwahl

 

Die Erfolge des Schachvereins bleiben nicht unbemerkt.

Carmen Voicu-Jagodzinsky steht bei der Wahl des Iserlohner Kreisanzeigers zum Sportler des Jahres in der Kategorie „Trainer“, Valerija Naumenko in der Kategorie „Sportlerin“ zur Auswahl.

Unter allen Teilnehmern verlost der IKZ sportliche Preise.

Alle Informationen zur Wahl findet man hier:

https://www.ikz-online.de/ikz-info/sportlerwahl/abstimmung-regeln-id6145004.html


Hemer gewinnt zum Abschluss bei der Deutschen Meisterschaft

 

Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 31.12.2018

 

Mit einem ungefährdeten Sieg gegen Turm Leipzig beendete der SV Hemer die DVM U16 auf einem geteilten achten Platz. Nach Wertung war es Platz 12.

Moritz Runte, der nach drei Niederlagen in Folge am Vorabend sichtlich angeschlagen wirkte, brachte uns nach weniger als zwei Stunden souverän in Führung. Es war der verdiente Lohn für eine spielerisch starkes Turnier, in dem er gegen hochkarätige Gegnerschaft überzeugen konnte. Einmal mehr präsentierte er sich als der ideale Mannschaftsspieler, der am Vorabend Fabian auf dessen Partie in der Schlussrunde vorbereitete.

Dieser kam dann auch gut aus der Eröffnung und ließ dabei sogar noch eine gute Möglichkeit aus.

Als dann Valerija in ihrer Partie eine Qualität gewann, zeichnete sich ein Sieg ab. Nur Timo stand bedenklich, so dass ich vorsichtshalber Fabian Remis anbieten ließ.

Seine Gegnerin nahm an, so dass nach Valerijas Sieg der Mannschaftssieg und das ausgeglichene Punktekonto feststanden. Timos Niederlage fiel dann nicht mehr ins Gewicht.

Mit Moritz und Valerija gewannen die Spieler, für die es die letzte U16-Partie ihres Lebens war.

Nach der Siegerehrung beendeten wir die DVM dann gemeinsam mit Carmen und Lukas (ein Bericht zur DVM U10 folgt noch) beim Italiener.

 

Deutscher Meister wurde in einem Herzschlagfinale der Hamburger SK. Für sie markierte der 4-0 Sieg gegen uns tatsächlich den Wendepunkt des Turniers. Von dieser Stelle noch einmal meinen Glückwunsch an alle Spieler und Betreuer der Siegermannschaft.

 

Ohne einem ausführlichen Fazit in einem späteren Bericht zu sehr vorgreifen zu wollen, steht fest, dass die U16-Mannschaft die bislang erfolgreichste Mannschaft in der Geschichte des Vereins ist.

Mir hat es großen Spaß gemacht, die Mannschaft vier Jahre lang zu betreuen.

 

Ich wünsche allen Lesern, die mit uns mitgefiebert haben, ein frohes und gesundes neues Jahr 2019!

Daumendrücken für die letzte Runde

 

Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 30.12.2018

 

Turm Leipzig ist der Gegner des SV Hemer in der letzten Runde.

Erstmals in 14 Runden bei den DVM U16 2017 und 2018 gehen wir gegen eine Mannschaft, die in der Setzliste hinter uns gesetzt ist, an die Bretter. Allerdings bedeutet das nicht viel, wie unsere ersten vier Runden gezeigt haben. Es wäre der Mannschaft und dabei vor allem Moritz und Valerija, die die letzte U16-Partien ihres Lebens spielen werden, zu wünschen, dass uns zum Abschluss ein Sieg gelingt.

Hoffentlich haben sich alle Spieler vom schwarzen Samstag erholt und können noch einmal an die wirklich großartigen Leistungen der ersten beiden Turniertage anknüpfen.

Ein Abschlussbericht wird dann nach der Rückkehr nach Hemer folgen.

Ein gebrauchter Tag

 

Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 29.12.2018

 

Am Morgen trafen mit Hamburg und Hemer zwei Mannschaften aufeinander, die trotz gleicher Punktzahl auf kaum unterschiedlichere Turniere blicken konnten. Während der große Favorit aus der Hansestadt bislang weit unter den Erwartungen agiert hatte, konnten wir auf ein hervorragendes Turnier zurückblicken. Doch möglicherweise stellte dieses Match den Wendepunkt dar. Hamburg ließ dem 4-0 gegen uns einen Sieg gegen den Tabellenführer folgen und hat nun wieder beste Aussichten im Titelrennen.

Wir hingegen unterlagen am Nachmittag Neuberg.

Grundsätzlich kann das passieren, denn auch wenn sie nur einen Platz vor uns gesetzt waren, verügten sie an den ersten drei Brettern über zum Teil erhebliche DWZ-Vorteile. Nur unsere klare Favoritenstellung an Brett vier ergab im Durchschnitt einen etwa ausgeglichenen Kampf.

Aber es begann gut, als ob der Schock der Morgenrunde völlig vergessen war.

Fabian und Moritz kamen hervorragend aus der Eröffnung. Timo folgte der vorgegebenen Marschroute, nach der langen Vormittagspartie kein Risiko einzugehen und Vereinfachungen anzustreben. Nur Valerija stand gedrückt. Aber ihr Spielstärkevorteil sollte sich irgendwann schon bemerkbar machen.

Nach gut 20 Zügen waren bei Timo nur noch je zwei Leichtfiguren und fünf Bauern auf dem Brett. Timo nahm daher das Remisangebot seines Gegners direkt an. Fabians Vorteil war schwer realisierbar. Und schließlich fand sein Gegner eine Zugwiederholung: 1-1.

Doch dann kippte der Kampf. Moritz hatte eine aktive Stellung, aber strukturelle Nachteile, die in allen Leichtfigurenendspielen zum Verlust führen würden. Anstatt nun seine Schwerfiguren von der einzig offenen Linie zu entfernen, ließ er dort einen Abtausch zu und musste wenig später aufgeben. Valerija stand immer noch unter Druck, musste aber natürlich weiterspielen.

In beiderseitiger Zeitnot gelang ihr ein Konter. Ein Sieg schien möglich. Doch leider erreichte ihr Gegner den 40. Zug und bekam 30 weitere Minuten. Ich vermute, dass noch zwei bis drei Züge, in denen ihr Gegner weiterhin nur von den Bonussekunden gelebt hätte, für Valerija gereicht hätten. Aber mit der neuen Bedenkzeit fand der Gegner die Verteidigung und konnte am Ende ein Dauerschach geben.

Damit sind wir in der Tabelle deutlich abgerutscht und müssen morgen gewinnen, um das Ergebnis des letzten Jahres mit 7-7 Punkten zu wiederholen.

 

Gewogen und für zu leicht befunden

 

Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 29.12.2018

 

Das Spiel gegen den Hamburger SK ging am Vormittag mit 0-4 verloren. Zu keinem Zeitpunkt kam Spannung auf. Als erster verlor Fabian seine Partie. Und auch Moritz hatte gegen den stärksten Spieler des Turniers, IM Luis Engel, keine Chance. Ein wenig länger hielt Valerija mit, musste sich dann aber auch geschlagen geben. Nur Timo kämpfte in schlechterer Stellung lange um ein Remis. Doch sein Gegner fand nach etwa fünf Stunden ein Gewinnmanöver im Endspiel, so dass wir erstmals bei einer DVM U16 die Höchststrafe in Form eines 0-4 bekamen.

Aktuell läuft die Vorschlussrunde gegen Neuberg. Diese sind in der Setzliste einen Platz vor uns. Allerdings sind sie an den ersten drei Brettern favorisiert, so dass uns ein schwerer Kampf bevorsteht.

Hemer bleibt ungeschlagen

 

Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 28.12.2018

 

Zweimal Unentschieden hieß es heute für unsere U16.

Gegen den TV Tegernsee war es ein Wechselbad der Gefühle.

Nach einem Überseher verlor Fabian nach nur einer Stunde die Dame.

Dafür standen alle anderen Spieler gut.

Doch leider übersah Moritz eine Gegenchance und stand plötzlich schlechter. Timo hatte wenig Zeit und musste die Züge wiederholen, was angesichts seines Vorteils wenige Züge vorher sehr bitter war. Zum Glück nahm Moritz Gegner in Zeitnot das Remisangebot unseres Spielers an.

Ein Drama in mehreren Akten spielte sich bei Valerija ab, die für mehr als 20 Züge nur etwa fünf Minuten hatte. Sie übersah den sofortigen Gewinn und erreichte ein Turmendspiel, in dem die Bewertung mehrfach wechselte.

Nach etwa vier fünf Stunden gewann sie und rettete den Kampf.

 

Am Nachmittag ging es gegen Lehrte. Als ich nach etwa zwei Stunden in den Spielsaal kam, stand Timo deutlich besser. Moritz stand ebenfalls sehr gut. Allerdings hatte Valerija einen Bauern weniger und Fabian sehr wenig Zeit in gedrückter Stellung. Als Valerija den Bauern zurückgewann bot sie Remis, was jedoch abgelehnt wurde. Timo gewann dann schnell.

Leider übersah Moritz etwas und stand plötzlich schlechter. Nun erhielt Valerija ein Remisangebot, was sie annahm. Zum Glück erhielt wenig später auch Fabian die Punkteteilung offeriert, so dass wir mit 2-1 führten. Moritz konnte seine Stellung nicht halten, was ein weiteres 2-2 zur Folge hatte. Schade, dass unser bis dahin spielerisch am überzeugendster Akteur heute kein Glück hatte.

 

Morgen wartet der Titelverteidiger aus Hamburg auf uns. Trotz ihrer überraschenden Punktverluste besteht an der Favoritenstellung keinerlei Zweifel. Auch dieses Spiel wird ab 08.45 Uhr live übertragen.

Fabian rettet einen Punkt

 

Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 27.12.2018

 

Nach dem überraschenden Sieg gegen Brackel ging es in der zweiten Runde gegen Uelzen. An den ersten drei Brettern war die Mannschaft im Vergleich zum 2-2 im Vorjahr unverändert. Aber alle Spieler hatten in den vergangenen zwölf Monaten noch mehr DWZ-Punkte dazu gewonnen als unsere Spieler.

Somit war klar, dass uns ein harter Kampf bevorstand.

Leider griff Valerija, die als einzige Spielerin eine etwa gleichstarke Gegnerin hatte, früh daneben und stand auf verlorenem Posten. Dafür spielte Moritz eine Glantzpartie. Es wurde schnell taktisch, so dass Moritz seine größere Rechenkraft ausspielen konnte. Er war sogar noch vor Valerija fertig.

Fabian erhielt wenig später in einem materiell ausgeglichenen Endspiel ein Remisangebot, das er gerne angenommen hätte. Doch aufgrund der deutlich schlechteren Stellung von Timo, war das nicht möglich. Fabian nahm sein Schicksal an und überspielte seinen Gegner schließlich und glich zum vielumjubelten 2-2 aus.

Damit belegen wir nach zwei Runden Platz fünf und treffen morgen auf die Mannschaft vom Tegernsee.

Wir spielen ab 08.45 Uhr wieder an den Livebrettern.

 


Sieg gegen den erwartet schweren Gegner aus Dortmund-Brackel

Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 27.12.2018

 

Mit einem überraschenden Auftakterfolg gegen Turniermitfavorit Dortmund-Brackel startete Hemer heute in die DVM.

Brackel gehört zu den ersten Adressen im deutschen Jugendschach, was sich daran erkennen lässt, dass sie in allen Altersklassen die Qualifikation für die DVM geschafft haben.

Aber im Spiel gegen unsere Mannschaft konnten sie ihre Favoritenstellung nicht umsetzen.

Bereits früh errecihte Valerija einen soliden Vorteil. Und auch Moritz kam sehr gut aus der Eröffnung. Fabian war zwar mit Weiß leicht in die Defensive geraten. Aber die Stellung sah optisch schlechter aus, als sie war. Unklar war es über den gesamten Partieverlauf bei Timo.

Leider konnte Moritz seinen Vorteil nicht ausbauen und musste eine Zugwiederholung im Endspiel zulassen. Nun wurde es etwas kritisch, weil Timos Gegner eine gefährliche Initiative zu entwickeln schien. Zudem hatte Timo kaum Zeit. Und auch Valerija tat sich mit der Realisierung ihres Vorteils etwas schwer, wobei man aber auch berücksichtigen muss, dass sie wie alle Hemeraner Spieler einen Gegner über 2000 DWZ hatte.

Die gegnerische Zeitnot nutzte Fabian zu einem Remisangebot. Kurz nachdem sein Gegner angenommen hatte, konterte Timo seinen Gegner im Mattangriff aus und gewann. Sofort bot Valerija Remis an, was ihr Gegner nicht ablehnen konnte.

Damit war die Überraschung perfekt.

Lobenswert war vor allem die sportliche Haltung der gegnerischen Trainer, die sofort zum "verdienten Sieg" gratulierten.

Zur Stunde ist Uelzen der zweite Gegner. Auch hier sind wir nominell Außenseiter, wenngleich wir letztes Jahr gegen diese Mannschaft 2-2 spielen konnten.