Die U10 bei der DVM

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky 04.01.2018)

 

Nicht nur die U16-Mannschaft war „zwischen den Jahren“ bei der DVM. Auch unsere jüngsten Spieler reisten am zweiten Weihnachtsfeiertag zu den Deutschen Meisterschaften, in diesem Fall nach Magdeburg.

Schon 2016 nahmen Luca, Micha, Lukas und Amanda an diesem Turnier teil, bei dem es vorrangig darum ging, Erfahrungen zu sammeln. Am Ende konnten nur Luca und Lukas Punkte sammeln. Mit zwei Mannschaftspunkten konnte man nur aufgrund der etwas besseren Wertung noch eine Mannschaft hinter sich lassen.

Alle Spieler hatten 2017 fleißig geübt. Amanda hatte eine NRW-Einzelmeisterschaft in der U10w gespielt. Zusammen mit Lukas hatte sie am KIKA-Turnier in Willingen teilgenommen. Micha war geteilter Erster bei den Bezirksjugendmeisterschaften geworden. Und auch bei den Verbandsmannschaftsmeisterschaften der U12, dem NRW-Vorrundenturnier in der selben Altersklasse und den NRW-Mannschaftsmeisterschaften U10 konnten alle Spieler Erfahrungen sammeln.

Einen Wechsel gab es auf der Trainerposition. Der vorletzte Platz im Vorjahr kostete mich den Kopf. Mit Carmen übernahm die Cheftrainerin selbst die Aufgabe.

In der Mannschaft tauschten Micha und Lukas nach der starken Bezirksmeisterschaft von Micha die Bretter.

 

In Runde 1 gab es dann den ersten Sieg der U10-Mannschaft bei einer Deutschen Meisterschaft.

Luca und Micha gewannen, Lukas steuerte nach wechselhaftem Partieverlauf ein Remis bei.

Leider gab es dann in der zweiten Runde des Tages die Höchststrafe: 0-4.

Aber immerhin ging man mit einem ausgeglichenen Mannschaftspunktekonto in den zweiten Tag, an dem drei Runden anstanden.

Dort konnte zu Beginn nur Luca einen halben Punkt holen, so dass die dritte Runde wieder klar verloren ging.

In der vierten Runde gab es dann wieder einen knappen Sieg. Natürlich gewann Luca dabei eine Partie. Lukas konnte ebenfalls gewinnen, während Micha Remis spielte.

In der letzten Runde des Tages blieb wieder Luca der Ehrentreffer vorbehalten. Mit 1-3 gab es die zweite Niederlage des Tages.

Nachmittags stand dann Freizeit auf dem Plan, bevor am letzten Turniertag eine letzte Doppelrunde zu spielen war.

Lukas und Amanda gewannen ihre Partien, was aber aufgrund der Niederlagen an den Spitzenbrettern „nur“ zu einem 2-2 reichte.

In der letzten Runde gab es dann eine 1-3 Niederlage, bei der wieder Luca den einzigen Punkt holte.

Luca zeigte mit 4,5/7 eine wirklich sehr gute Leistung.

Die anderen drei hatten noch Luft nach oben, sammelten aber wertvolle Erfahrungen für ihre letzte gemeinsame U10-Meisterschaft (nur Lukas hat noch zwei Jahre) im kommenden Jahr.

 

Weitere Einzelheiten zum Turnier findet man hier: http://www.deutsche-schachjugend.de/2017/dvm-u10/sv-hemer/.

 

 

 



Gewonnen! (vom 31.12.2017)

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky )

 

Der Traum vom Treppchen“ war der Titel auf der Homepage von Schalksmühle.

Wenn man mit nahezu unveränderter Mannschaft sechsmal hintereinander an der DVM teilnimmt, sich dabei stetig steigert und im letzten Jahr fast den Titel gewonnen hätte, darf man als Setzlistenfünfter berechtigterweise vom Treppchen träumen.

Ich nehme es vorweg. Am Ende wurde es trotz des Schlussrundensieges gegen den Tabellendritten „nur“ der geteilte dritte, nach Wertung vierte Platz.

Trotzdem verdient die Leistung über die gesamten Jahre höchsten Respekt. Glückwunsch an Alex, Rebecca, Niklas und Sebastian und ihren Trainer Thomas Franke, der die Mannschaft zu einer der Spitzenmannschaften des Jahrgangs 2001 in Deutschland geformt hat.

 

Wenn man sich erstmals für eine DVM qualifiziert, sollte man sich auch ein Ziel setzen, aber vielleicht etwas vorsichtiger sein, was die Veröffentlichung dieses Ziels betrifft.

Deshalb titelten wir bewusst nicht „Der Traum von Platz 10“, obwohl sich die Mannschaft genau auf dieses Ziel zwei Wochen vor dem Turnier „geeinigt“ hatte (zumindest haben die Spieler mir nicht zu vehement widersprochen).

Zu groß war die Gefahr als Nr. 16 der Setzliste mit Spielern, die nur über wenig DVM-Erfahrung verfügten, das Ziel deutlich zu verpassen.

 

Aber vor der letzten Runde lagen wir auf Platz 13. Der Schlussrundengegner Hohentübingen war nominell nur wenig besser, so dass wir unbedingt gewinnen wollten, so dass der Sprung unter die besten 10 noch möglich war.

 

Der Plan war klar: Moritz musste an Brett 1 gegen einen etwa DWZ-gleichwertigen Gegner gewinnen. Der Rest der Mannschaft musste 1,5 Punkte holen.

Die erste Überraschung erwartete uns dann am Brett, weil unser Gegner Brett 2 pausieren ließ, so dass nun auch Timo favorisiert war.

 

Der Kampf ging gut los, weil Timo schnell eine Stellung erhielt, die er gut kennt.

Aber leider verlor Artur eine Figur und stand plötzlich auf verlorenem Posten.

Zudem zeichnete sich bei Valerija große Zeitnot ab.

Aber irgendwann wurde es bei Moritz taktisch. Die Stellung ab 21.Sd5 ist zum Nachspielen empfohlen: http://www.deutsche-schachjugend.de/2017/dvm-u16/partien/7-7-1/.

 

Es verdient höchstes Lob, wie Moritz in diesem wichtigen Kampf Verantwortung übernahm und konsequent auf Gewinn spielte.

Da Artur zum Glück unverdrossen weiter kämpfte, waren wir es, die das psychologisch wichtige 1-0 erzielten, als Moritz Gegner nach 34 Zügen aufgab.

 

Die nächsten Minuten verbrachten Moritz, Julia und ich vor den Bildschirmen, auf denen die Partien übertragen wurden und durften beobachten, dass Valerija eine Figur gewonnen hatte und einen vernichtenden Mattangriff einleitete.

Auch diese Partie sollte man sich nicht entgehen lassen: http://www.deutsche-schachjugend.de/2017/dvm-u16/partien/7-7-4/.

 

 

Artur leistete immer noch Widerstand. Timo stand zwar besser, aber geriet in immer größere Zeitnot.

Ich gab ihm die Erlaubnis, Remis anzubieten, was jedoch von seinem Gegner abgelehnt wurde.

Nachdem Valerija gewonnen hatte, gab auch Artur auf, so dass alles an Timo hing, der praktisch keine Zeit mehr hatte.

Sein Gegner hatte alles auf eine Karte gesetzt und nach einem Figurenopfer nun auch noch eine Qualität Turm, um seine gefährlichen Freibauern in Marsch zu setzen.

Doch Timo behielt in dieser so wichtigen Partie die Nerven und schaltete auf Verteidigung um. Er gab den Mehrturm zurück, um unter Damentausch ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und Minusbauern zu bekommen.

Hier konnte er schnell einen Bauern gewinnen, so dass jedes Gewinnpotential aus der Stellung verschwunden war.

Mit seinem Remis hatten wir gewonnen.

 

Nun mussten wir warten.

Irgendwann war klar, dass wir zwar punktgleich mit dem Tabellenzehnten waren, aber aufgrund der schlechteren Wertung Platz 11 belegten.

Hätte Uelzen in der letzten Runde gewonnen, wären wir auf Platz 10 gelandet.

 

Am Nachmittag stand dann die Siegerehrung an, bei der alle Mannschaften Preise erhielten.

Ein Glückwunsch auch noch einmal an den Turniersieger vom HSK.

 

Außerdem möchte ich erneut die hervorragende Turnierorganisation durch den Ausrichterverein Walldorf um Peter Schell hervorheben. Für ein Jugendturnier wurden hier echte Maßstäbe gesetzt.

 

Das größte Lob gebührt aber unserer Mannschaft. Artur, Julia, Moritz, Timo und Valerija haben sich als echte Einheit gezeigt und sich ihre sieben Mannschaftspunkte wirklich erkämpft. Alle Mahlzeiten wurden gemeinsam eingenommen. Wenn mal keine Partie oder Vorbereitung anstand, haben die Spieler gemeinsam auf dem Zimmer geblitzt, Tandem oder Karten gespielt.

Und auch die von Julia verwaltete Mannschaftskasse ist ziemlich leer geblieben, weil nur ich über einem Bericht für die Homepage sitzend zwei Minuten zu spät bei der von mir angesetzten Mannschaftssitzung eintraf und meine fünf Euro entrichten musste.

 

Gegen 15.00 Uhr machten wir uns dann auf die Heimfahrt (Danke an Heiner Runte für die zwei Fahrten nach Walldorf), ehe gegen 18.00 Uhr das Abenteuer DVM in Hemer zu Ende ging.

 

Guten Rutsch und ein frohes und gesundes neues Jahr 2018!


Rückschläge

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky)

 

Leider konnten wir heute nicht an unsere gute Form von gestern anknüpfen und mussten zwei klare Niederlagen bei der DVM hinnehmen.

 

Am Vormittag stand zunächst das Südwestfalenduell gegen Schalksmühle auf dem Spielplan.

Ich weiß nicht, ob es jemals ein Spiel zwischen zwei Verbandsmannschaften aus Südwestfalen bei einer DVM gegeben hat. Früher waren DVM-Teilnahmen für Vereine aus unserem Verband unrealistisch. Der „goldene“ 2001-er Jahrgang aus Schalksmühle hat sich jedoch zu einem Stammgast gemausert und sich Jahr für Jahr steigern können. Letztes Jahr verpassten sie ganz knapp den Titelgewinn in der U16 und gehörten hier zu den Geheimfavoriten. Ich nehme den Tagesverlauf etwas vorweg, wenn ich festhalte, dass Gold weg sein dürfte. Aber morgen geht es mindestens noch um einen Top 5 Platz.

 

Immerhin haben wir uns in den letzten Jahren so entwickelt, dass auch die Spieler um Trainer Thomas Franke uns nicht gerade als Glückslos für Runde fünf empfunden haben, denn zu gewinnen gab es eigentlich nichts außer einen Pflichtsieg.

 

Leider kamen wir schlecht in den Kampf hinein. Artur wurde von seinem Gegner in der Vorbereitung ausgeguckt und stand bald mit dem Rücken zur Wand.

Valerija hatte zunächst zwar bequem ausgeglichen, aber irgendwo den Faden verloren und musste sich gegen die drohende Niederlage stemmen.

Am besten sah es bei Timo aus, der seinerseits Rebecca Browning mit seiner Vorbereitung überraschen konnte und etwas angenehmer stand.

Vielleicht gab es eine kleine Chance im Match, denn Moritz war es gegen den bis dahin mit 4/4 am Spitzenbrett überragenden Alex Browning gelungen, taktische Verwicklungen heraufzubeschwören. An einer Stelle hätte er anders fortsetzen müssen und hätte dann Chancen auf Vorteil gehabt. Doch er verpasste diese Gelegenheit und ging danach chancenlos unter.

Als klar war, dass Valerija sich vielleicht retten, aber keinesfalls gewinnen konnte, gab Timo bei schlechter Zeit seine immer noch angenehme Stellung Remis.

Wenig später erreichte auch Valerija den Remishafen.

 

Am Nachmittag ging es dann gegen Walldorf, die sich erstmals in diesen tagen als schlechter Gastgeber erwiesen.

Artur verlor schnell. Auch Timo und Moritz standen schlecht, wobei Moritz gegen einen Gegner mit mehr als 2150 antreten musste. Nur Valerija stand besser.

Aber heute kam alles zusammen. Valerija verlor im Endspiel eine Leichtfigur und konnte nur aufgrund ihrer guten Bauernstellung weiterkämpfen.

Als sie am Ende Remis annahm, stand sie wahrscheinlich sogar wieder auf Gewinn.

Moritz kämpfte heldenhaft in einem Turmendspiel für eine verlorene Sache und gab nach fünf Stunden auf.

 

Nun liegen wir vor der Schlussrunde auf Platz 13, immer noch besser als unser Startplatz Nr. 16.

 

 

Die U10-Mannschaft mit Luca, Micha, Lukas und Amanda konnte sich bei ihrem zweiten DVM-Auftritt in Magdeburg verbessern und erreichte mit 5-9 Punkten Platz 65 unter 80 Mannschaften.


Der Mann des Tages

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky)

 

Grundsätzlich gehört es sich nicht, dass ein Trainer einen Spieler der Mannschaft besonders hervorhebt. Scheiß auf gutes Benehmen!

Artur Mai hat sich nach dem zweiten Tag der DVM in Walldorf ein extra Lob redlich verdient.

Von den Spielern der ersten Stunde, die 2013 als erste Jugendliche seit einem Jahrzehnt dem Verein beigetreten sind, spielen noch Timon Ketteler (leider zu alt für die U16), Moritz Runte und eben Artur.

Spielerisch stand Artur immer im Schatten seiner Mitstreiter. Aber kämpferisch hat er immer überzeugt. Und genau dieser Kampfgeist war an diesem Tag der Schlüssel für drei Mannschaftspunkte.

 

Wie schon gestern waren wir nominell in beiden Spielen Außenseiter. Allerdings war der Unterschied in der nominellen Spielstärke nicht mehr so groß, so dass sowohl am Morgen gegen Uelzen als auch am Nachmittag Lambsheim Spiele nahezu auf Augenhöhe zu erwarten waren.

Gegen Uelzen funktionierte vor allem bei Moritz die Vorbereitung perfekt. Er erspielte sich schnell mit Schwarz einen Vorteil, den er sicher zur 1-0 Führung verwerten konnte.

Leider hatte Valerija früh zu viel Zeit verbraucht, so dass sie schon um Zug 15 herum auf eine schlimme Zeitnot zusteuerte.

Timo kam mit Weiß leider nicht so gut aus der Eröffnung, so dass schon Anlass zur Sorge bestand. Artur erkämpfte sich gegen einen deutlich DWZ-stärkeren Gegner jedoch ein Remis.

Plötzlich tauschte Timos Gegner die falschen Figuren, so dass er besser stand. Leider hatte auch er wenig Zeit.

Ein erstes Remisangebot lehnte er noch ab, weil wir versuchen wollten zu gewinnen.

Das zweite Angebot in horrender Zeitnot nahm er dann an. Da Valerija leider mittlerweile auf Verlust stand, ging der Kampf unentschieden aus.

 

Am Nachmittag spielten wir dann in unveränderter Aufstellung.

Julia setzte ohne Protest wieder aus. Auch wenn sie erst eine Partie gespielt hat, ist sie nicht nur für die Stimmung wichtig, sondern unterstützt ihre Mannschaftskollegen auch bei der Vorbereitung, was besonders in der kurzen Zeit zwischen Früh- und Spätschicht wichtig ist.

 

Als ich nach einer Stunde in den Turniersaal kam, musste ich irritiert feststellen, dass Moritz, der als Favorit in die Partie gegangen war, katastrophal stand.

Dafür standen alle anderen Spieler besser.

Aber irgendwie konnte Moritz seinen Gegner auskontern und brachte uns erneut in Führung.

Valerija musste in ihrer Partie Vereinfachungen zulassen und machte wenig später Remis.

Timo, der ein Remisangebot ablehnen musste, als Moritz noch schlecht stand, agierte umsichtig.

Plötzlich übersah Arturs Gegner einen Figurenverlust, was Timo sofort zu einem Remisangebot nutzte, das der Gegner nicht ablehnen konnte.

 

Artur setzte nun an, seinen Vorteil mustergültig zu verwerten. Aber plötzlich verlor er eine Figur. Zudem hatte sein Gegner einen gefährlichen Freibauern.

Dabei verlor Artur auch noch seine komplette Restbedenkzeit, so dass er die letzten fünf bis acht Züge nur von seinen Bonussekunden lebte.

Irgendwie schaffte er es, sich selbst einen Freibauern zu verschaffen und stand plötzlich wieder auf Gewinn, da sein Gegner den Turm geben musste.

Artur hatte aber genug vom Auf und Ab und bot Remis an, was sein Gegner nicht ablehnen konnte.

Damit war der Sieg sichergestellt.

 

Mit 5-3 Punkten stehen wir hervorragend dar.


Hemer gelingt Traumeinstand in DVM U16

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky)

 

Mit einem überraschenden 3-1 Sieg startete die U16-Mannschaft heute in die DVM in Walldorf.

 

Im exzellent organisierten Turnier nehmen wir Platz 16 von 20 Mannschaften in der Startrangliste ein.

Damit sind wir praktisch immer Außenseiter.

Gegen die Nr. 6 aus Bebenhausen entschied ich mich, Moritz, Timo, Artur und Valerija einzusetzen und Julia noch ausruhen zu lassen.

In dem Spiel lief fast alles. Wir errieten die gegnerische Aufstellung, da auch Bebenhausen mit fünf Spielern angereist war, dann hatten wir auch bei den Spielern mit wenig Partien Glück, die Eröffnungen richtig zu prognostizieren. Schließlich erinnerten sich auch noch alle unsere Spieler an ihre Vorbereitung.

Und als wäre das nicht genug, konnte Artur direkt in der Eröffnung eine Figur gewinnen.

Zwar standen Moritz und Valerija unter Druck. Aber Valerija konnte irgendwann taktisch das Blatt wenden und brachte uns in Führung.

Als Moritz aufgab, stand Artur immer noch auf Gewinn.

 

Timo hatte ein völlig ausgeglichenes Läuferendspiel.

Als dann Artur gewann, musste ich mit Timo noch fast zwei Stunden im Turniersaal warten, weil der Gegner alles probierte. Am Ende, als keiner mehr spielte, opferte er sogar noch seinen Läufer, um irgendwie das 2-2 zu erzwingen, obwohl ihm sicher klar war, dass die Stellung danach verloren war. Und so kam auch Timo noch zu seinem Sieg.

 

Zur Belohnung hatten Timo und ich fast keine Pause. Die Auslosung konnte auch erst kurz vor Rundenbeginn ausgehangen werden.

Mit Delmenhorst bekamen wir die Nr. 4 der Setzliste.

Hier waren wir leider chancenlos. Julia, die für Valerija in die Mannschaft gekommen war, verlor als Erste. Wenig später musste auch Moritz aufgeben. Artur gelang zumindest noch ein Remis, da auch Timo seine gute Stellung überzogen hatte.

 

Morgen geht es gegen Uelzen.

 

In Magdeburg ist die DVM der U10 gestartet. Dort liegt Hemer nach einem 2,5-1,5 Sieg und einer 0-4 Niederlage aktuell ebenfalls im Mittefeld.

 

Für Hemer spielen Luca, Micha, Lukas und Amanda. 


DVM-Premiere für die U16

 

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky 26.12.2017)

 

Am heutigen zweiten Weihnachtsfeiertag begann für unsere U16-Mannschaft das Abenteuer DVM.

 

Um 15.45 Uhr waren unsere Spielerinnen und Spieler in Walldorf angekommen.

Bis zum Abendessen konnten Moritz, Timo, Artur, Valerija und Julia ihre Freizeit genießen. Irgendwann heute Abend wissen wir dann, gegen wen wir morgen um 09.00 Uhr antreten müssen.

Während Julia und Valerija bereits im letzten Jahr Erfahrungen bei der DVM der U14w sammeln konnten, und Timo bereits am Spitzenbrett des TuS Ende vor zwei Jahren in Magdeburg DVM-Luft schnuppern konnte, ist es für Moritz und Artur ihre erste Teilnahme, wenngleich Moritz 2016 für die NRW-Auswahl bei der Deutschen Ländermeisterschaft an den Start gehen durfte.

In der Setzliste werden auch nach der endgültigen Festlegung der Mannschaftskader nicht mehr viele Mannschaften hinter uns stehen, so dass wir eigentlich nur positiv überraschen können.

 

Morgen Nachmittag geht es dann auch für unsere U10-Auswahl in Magdeburg los, die

aber ihre sieben Partien in nur drei Tagen spielen werden.

 

Hier die Links zu den Turnieren:

http://www.deutsche-schachjugend.de/2017/dvm-u16/

http://www.deutsche-schachjugend.de/2017/dvm-u10/

 

Sollten wir live spielen, findet man uns hier:

https://chess24.com/de/watch/live-tournaments/2017-dvm-u16/1/1/1

 

 

Schöne Bescherung

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky 16.12.2017)

 

Am Freitag überraschten die Jugendspieler beim letzten Training des Jahres ihre Trainer mit einer vorzeitigen Bescherung.

 

Die Trainer erhielten zum Jahresabschluss von den Spielern kleine Aufmerksamkeiten als Dank für das Training des Jahres und die damit verbundenen Erfolge.

 

Im Anschluss konnte ich den Trainern auch noch kleine Buchpräsente für ihr Engagement für den Verein überreichen. Auch Artur und Valerija, die sich mittlerweile zeitweilig als Trainer engagieren erhielten Bücher.

Von den erwachsenen Trainern waren Carmen und Bernd anwesend. Marcus erhält seine Geschenke dann per Schlitten, falls er einen geeigneten Schornstein hat.

 

 

Danach mussten aber vor allem die Spieler, die übernächste Woche zur DVM fahren, noch einmal arbeiten. Mit Hausaufgaben im Gepäck beendeten sie dann gegen 19.30 das letzte Jugendtraining des Jahres.


Weihnachtsschach am Gymnasium

(Bericht von Andreas Jagodzinsky) (10.12.2017

 

Seit 2011 gibt es am Woeste-Gymnasium wieder Schach. Und aus diesen Schachangeboten, die Carmen Voicu-Jagodzinsky angeboten hat, hat sich eine zahlenmäßig große Jugendabteilung in unserem Verein entwickelt.

 

Und seit 2012 gibt es immer kurz vor Weihnachten ein Schachturnier zum Jahresabschluss.

In diesem Jahr gab es drei Turniere, eins für die Stufe 5, eins für Stufe 6 und eins für die älteren Schüler. Das Turnier fand am

 

Im Turnier der Stufe 5 nahm Lukas als Gast teil und gewann das Turnier mit 7/7.

Im Turnier der Stufe 6 gewann Lars vor seinen Vereinskameradinnen Katharina und Julia das doppelrundige Turnier mit 5/6. Und im Viererturnier der älteren Spieler dominierte der Favorit Moritz und besiegte Timon und Artur je zweimal und holte 1,5/2 gegen Valerija. 

 

Wenn man sich die Jugendspieler in allen Erwachsenenmannschaften ansieht, darüber nachdenkt, dass wir in 14 Tagen wieder mit zwei Mannschaften zur DVM fahren und auch die hochkarätigen Wechsel spielstarker Trainer wie Bernd und Marcus zu uns in den vergangenen Jahren bedenkt, muss man feststellen, dass Carmen unseren Verein aus dem Sterbezimmer in die Schönheitschirurgie befördert hat.


Zwei(einhalb) Titel für den Nachwuchs

vom 25.11.2017

Timon und Kim werden Bezirksmeister

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky)

 

In Herdecke fanden zum wiederholten Male unter der Regie von Kai Lück die Bezirkseinzelmeisterschaften der Jugend statt.

 

Die U8-U12 spielte an zwei Terminen, die U14 bis U18 an drei.

 

Hemer stellte das größte Kontingent, was sich besonders in der U16 bemerkbar machte, in der wir auch mit Moritz den besten Spieler des gesamten Teilnehmerfeldes am Start hatten.

 

Doch wie das bei Favoriten so ist, tun sie sich oft schwer.

In Runde zwei erwischte es ihn gegen einen krassen Außenseiter, wonach es plötzlich eng wurde. In Runde vier musste er gegen den Tabellenführer mit Schwarz ran. Erst stand er etwas besser, aber in der Schlussstellung war das Remis eher glücklich für unseren Spieler.

 

Nervenstärke bewies er am letzten Tag, als er gesundheitlich eingeschränkt zwei glatte Siege einfuhr und sich letztlich doch glatt als Turnierzweiter qualifizieren konnte.Fabian, der ebenfalls in der U16 für Hemer startete, lief leider zwei kampflosen Niederlagen vom Auftaktwochenende nach. Danach spielte er – abgesehen von einem kampflosen Sieg – gegen unsere Mädchen. Gegen Valerija und Julia spielte er Remis, wobei er in beiden Partien schlechter stand. Gegen Kim gewann er in der letzten Runde.

Kim wurde am Ende des Turniers Bezirksmeisterin. Sie profitierte auch davon, dass Julia und Valerija wegen des Regionalligaauftakts in Münster mit zwei kampflosen Niederlagen starteten.

Valerija war aber ohnehin aufgrund des Verbandstitels im Vorjahr vorqualifiziert.

 

Bezirksmeister in der U18 wurde Timon, der einfach alle Partien gewann und eigentlich nie Zweifel am Turniersieg aufkommen ließ. Für ihn war es die letzte Teilnahme, da er altersbedingt ausscheidet. Hoffentlich nutzt er seine Chancen bei den Verbandseinzelmeisterschaften.

Artur wurde Vierter und hofft nun auf einen Nachrückerplatz. Leider fiel die U18-Konkurrenz dieses Jahr durch zu viele kampflose Ergebnisse auf.

 

In der U12 hätte Lars mit einem Schlussrundensieg noch Platz 1 teilen können. Durch eine unnötige Niederlage verpasste er sogar noch die Qualifikation für die Verbandsmeisterschaften.

Diese verpasste auch Lukas in der U10. Er stand klar im Schatten von Amanda und vor allem Micha, der nach einer Auftaktniederlage gegen den späteren Sieger alle Partien gewann und nur aufgrund der schlechteren Wertung am Ende „nur“ Zweiter wurde.

Für die Verbandsmeisterschaften ist er natürlich trotzdem qualifiziert.

 

Bedenkt man, dass Timo zudem einen Freiplatz für die Verbandsmeisterschaften hat und zudem erster Nachrücker für NRW ist, können wir erneut sehr zufrieden sein.

 

 

 


Hemer fährt wieder zur DVM

U16 qualifiziert sich, U10 meldet wieder

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky)

 

Dass es in Hemer einen regen Jugendspielbetrieb gibt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Und deshalb werden wir auch in diesem Jahr wieder zwischen Weihnachten und Neujahr mit zwei Mannschaften bei den Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften (DVM) aktiv sein.

Erstmalig qualifizierte sich unsere U16 für das deutsche Finale (http://www.deutsche-schachjugend.de/2017/dvm-u16/).

Moritz, Timo, Artur, Valerija und Julia werden für uns in Walldorf an den Start gehen.

Carmen wird als Trainerin mitreisen. Timo hat bereits mit dem TuS Ende DVM-Erfahrung. Valerija und Julia waren im letzten Jahr bei der DVM U14w in Düsseldorf.

 

Unsere U10-Mannschaft war letztes Jahr mit Luca, Lukas, Micha und Amanda in Magdeburg, wo sie auch dieses Jahr wieder an den Start gehen werden (http://www.deutsche-schachjugend.de/2017/dvm-u10/). Ich werde wieder als Trainer mitreisen, wobei bei unseren Jüngsten auch wieder zahlreiche Eltern zur Delegation gehören werden. Letztes Jahr mussten wir dort noch viel Lehrgeld zahlen: http://www.deutsche-schachjugend.de/2016/dvm-u10/sv-hemer/.

 

Hoffentlich gelingt es uns in beiden Turnieren, den ein oder anderen Punkt zu sammeln und die etablierten Teams zu ärgern.


Unsere Gruppe von der Verbandseinzelmeisterschaft 2017
Unsere Gruppe von der Verbandseinzelmeisterschaft 2017

Jugendschach

 

Ein Schwerpunkt des Schachvereins liegt auf der Jugendarbeit.

 

Entscheidend hierfür ist die seit 2011 wieder aufgenommene Zusammenarbeit mit dem Woeste-Gymnasium, wo durch Carmen Voicu-Jagodzinsky an drei Tagen in der Woche insgesamt sechseinhalb Stunden Schachtraining angeboten wird.

 

Freitags von 18.00-19.30 wird dann ebenfalls am Woeste-Gymnasium in den Räumen des Pavillons die Jugendabteilung des Schachvereins trainiert.

 

Dazu stehen im Schachverein zahlreiche qualifizierte Trainer zur Verfügung.

 

Geleitet wird die Jugendarbeit von der aktuellen Landestrainerin des Schachbundes NRW, der rumänischen Großmeisterin und ehemaligen Jugendweltmeisterin Carmen Voicu-Jagodzinsky. Als einzige Frau in NRW verfügt sie über die A-Trainerlizenz des Deutschen Schachbundes.

 

Marcus Schmücker ist seit September 2017 auch Inhaber der A-Trainerlizenz. Auch er verfügt über langjährige Erfahrungen als Trainer. Marcus ist zudem als Schachbuchautor tätig. Sein neues Buch „Das Londoner System – richtig gespielt“ ist letztes Jahr erschienen und verdeutlicht gut die Herangehensweise von Marcus ans Training. Ohne zu sehr zu vereinfachen, gibt er seinen Schützlingen verständliche Regeln an die Hand, um sich in Stellungen zu orientieren.

 

Andreas Jagodzinsky ist auch seit September A-Trainer und gehört mit Carmen seit 2012 dem Trainerteam an. Neben dem Training im Verein ist er für organisatorische und konzeptionelle Fragen zuständig und Leistungssportreferent des Deutschen Schachbundes.

 

Bernd Schartau ist B-Trainer und gehört ebenfalls zu den regelmäßigen Trainern im Jugendtraining des Schachvereins.

 

Mit Artur Mai und Valerija Naumenko übernehmen zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ebenfalls Traineraufgaben.

Artur hat im Sommer und Herbst 2016 bereits sehr erfolgreich Anfängerkurse in der Stadtbücherei geleitet.

 

Zu Beginn des Trainings stehen einfache Taktikaufgaben und Grundlagen der Figurenentwicklung auf dem Programm. Später erhalten alle Spieler eine vertiefte Einführung in klassische Partien und die Schachgeschichte, ehe sie an schwierigere Themen herangeführt werden.

 

Die Trainer legen großen Wert darauf, dass die Spieler in kleinen Gruppen mit Spielern mit vergleichbarer Spielstärke trainieren. Aktuell wird in Gruppen von vier bis sechs etwa gleichstarken Spielern trainiert.

 

Carmen, Andreas und Uwe Kleinschmidt (B-Trainer) wirken überdies an der Trainerausbildung des Schachbundes NRW mit.

 

Im Woeste-Gymnasium befindet sich zudem ein Landesleistungsstützpunkt des Schachbundes NRW. Carmen ist seit 2016 Landestrainerin des Schachbundes NRW.

Andreas und Marcus sind ebenfalls als Trainer am Stützpunkt tätig.

 

Auch die Jugendnationalmannschaft trainiert in regelmäßigen Abständen am Landesleistungsstützpunkt mit Carmen, die auch als Trainerin des Deutschen Schachbundes bei der Jugendeuropameisterschaft in Rumänien war.

 

Im vergangenen Jahr haben sowohl die U14-Mädchenmannschaft als auch die U10-Mannschaft an den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften teilgenommen.

In diesem Jahr hat sich die U16-Mannschaft für die DVM in Walldorf qualifiziert.

 

 

Für Fragen stehen Carmen Voicu-Jagodzinsky und Andreas Jagodzinsky unter der Telefonnummer 02372 559286 und per Email gerne zur Verfügung.