Chancelos Teil 2

(Ein Bericht von Marcus Schmücker 09.05.2018)

 

Wenn ich behaupten würde, die Erste hätte am Sonntag aus dem letzten Loch gepfiffen, dann wäre das fast noch übertrieben. In der letzten Runde gegen Hellertal war von der Stammbesetzung nur Marc, Timon und ich anwesend. Eingesprungen sind Detlev, Artur und Roland. Damit mussten wir zwangsweise 2 Bretter kampflos abgeben. Dies waren natürlich keine guten Voraussetzungen um etwas aus Hellertal mitzunehmen.

 

Hinzu kommt noch die längste Fahrt der Saison, an die 80 Minuten durch die Walachei. Immerhin war das Wetter spitze, aber da bereute man schon fast Schachspieler zu sein. Unser Plan bestand somit darin

an Brett 1 und Brett 8 voll zu punkten, da wir dort jeweils an die 200 DWZ-Punkte Vorsprung hatten. Leider ging dieser Plan vollkommen schief.

 

Ich spielte gegen Rahimi mit Weiß, kam aber mit der Eröffnung nicht so gut klar. Im Mittelspiel ging er dann etwas zu optimistisch vor und ich stand dann recht schnell auf Gewinn. Bis hierhin also gar nicht

so unerwartet, aber die Phase bis dahin kostete viel Zeit. Die Stellung war von Beginn an originell und entsprechend kompliziert. Ich fand daraufhin nicht mehr die richtige Verteidigung und stellte zunächst die Gewinnstellung ein und danach noch den Ausgleich. Am Ende musste ich mich in einem

hoffnungslosen Endspiel geschlagen geben.

 

Roland erging es nicht besser. Er opferte in der Eröffnung mit Schwarz einen Bauern, was zunächst sehr gut aussah. Allerdings war entweder die Kompensation dort schon nicht ganz ausreichend, oder Roland hat dann seine Chancen verpasst. Ziemlich schnell war dann ein weiterer Bauer weg und von Kompensation konnte keine Rede mehr sein. Er kämpfte dann noch tapfer weiter, aber die Niederlage konnte er nicht mehr abwehren.

 

Dafür konnte die Jugend (Artur und Timon) glänzen. Artur spielte mit Weiß sehr solide und erreichte sicher ein Remis. Es war sogar mehr drin, aber Artur war friedlich eingestimmt, eventuell lag es am tollen Wetter.

 

Timon hingegen stand im Mittelspiel strukturell schlechter, aber dafür hatte er aktive Figuren. Er überspielte dann seinen Gegner überzeugend und fuhr dann mit einer glatten Mehrfigur im Endspiel sicher den vollen Punkt ein.

 

Detlef spielte aktiv und kam ordentlich aus der Eröffnung. Dann allerdings überschätzte er wohl etwas seine Stellung und auf einmal konnte er nur noch passiv verteidigen. Dies reicht leider nicht und der Punkt war weg.

 

Marc spielte eine sehr starke Partie und stand klar auf Gewinn. Leider entschied er sich zum Schluss, in Gewinnstellung eine Zugwiederholung anzustreben, sehr schade. Damit verpasste er ganz knapp seinen ersten vollen Punkt in dieser Saison. Dazu muss allerdings gesagt werden, das Marc wohl die schwerste Aufgabe in dieser Saison hatte, denn er musste nahezu alle seine Partien mit Schwarz bestreiten und das auch noch gegen stärkere Gegner. Damit hat er die Rolle des "Vorstoppers" glänzend verkörpert.

 

Unser Plan ging somit nicht auf, dennoch war unsere Moral hervorragend. In der Tabelle sind wir auf einen ordentlichen 5.Platz gelandet. Ohne den vielen Terminüberschneidungen, wäre wohl deutlich mehr drin gewesen. Ich kann nur hoffen, dass wir in der nächsten Saison weniger Ausfälle haben, denn sonst wird es schwierig in die Regionalliga aufzusteigen.


Chancenlos

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky)

 

Am vorletzten Spieltag der Verbandsligasaison kam es zum Spitzenspiel zwischen dem souveränen Tabellenführer aus Weidenau/Geisweid und uns.

Allerdings war es nur auf dem Papier ein Spitzenspiel. Zum einen verfügte Weidenau über einen beruhigenden Vorsprung von drei Mannschaftspunkten und fünfeinhalb Brettpunkten.

Zum anderen hatten wir große Schwierigkeiten, acht Spieler an die Bretter zu bekommen.

Moritz Runte, Timo Leonard und Timon Ketteler fehlten wegen eines NRW-Jugendligaspiels. Damit schieden natürlich auch Fabian Trinh, Valerija Naumenko und Artur Mai als Ersatzspieler aus.

Die Spieler der zweiten Mannschaft hatten fast alle schon zwei Spiele in der ersten Mannschaft absolviert, so dass sie als Ersatzspieler nicht in Betracht kamen. 

Ich hatte Weidenaus Mannschaftsführer Michael Meinhardt einige Wochen vor dem Spiel auf diese Situation hingewiesen und ihm freigestellt, ob er sich unter diesen Umständen einigermaßen widerstandslos den Aufstieg abholen wolle oder ob eine Verlegung in Betracht komme.

 

Da es für uns um nichts mehr ging, war das ein Angebot, um einigen Spielern der gegnerischen Mannschaft zu ersparen, dass sie länger im Auto als am Brett sitzen.

 

Nach kurzer Rücksprache mit seinen Mannschaftskollegen bot mir Michael den 08. April an. Allerdings wollte der Spielleiter der Verlegung nicht zustimmen.

An die Spieler von Weidenau/Geisweid noch einmal mein Dank für ihre Bemühungen.

 

Ich war bis Freitag damit beschäftigt, meine Mannschaft zusammenzustellen, da schließlich auch Carmen Voicu-Jagodzinsky gesundheitlich angeschlagen absagte.

 

Damit gingen von der etatmäßigen ersten Mannschaft Marcus Schmücker (nachts vom erfolgreichen Turnier in Bad Wörishofen heimgekommen), ich, Marc Störing und Bernd Schartau an den Start. 

An Brett fünf kam es zur Verbandsligapremiere für die 14-jährige Julia Manus. Thomas Kruth und Christian Stiller spielten an den Brettern sechs und sieben.

Und der wahrscheinlich jüngste Spieler, der in der Vereinsgeschichte für Hemer I angetreten ist, war der gerade neun Jahre als gewordene Lukas Jagodzinsky.

 

An den ersten beiden Brettern waren wir etwa gleichwertig besetzt.

Bernd hatte an vier ein DWZ-Minus von etwa 100 Punkten. Und Marc wies 250 Punkte weniger auf.

Bei Thomas waren es 300 Punkte, bei Christian kaum mehr.

Bei Julia lag das Minus bei fast 700 Punkten.

 

Und Lukas mit gut 1.000 Punkten weniger musste nur das Partieformular unfallfrei ausfüllen, um seine DWZ zu halten. Ob das Fallenlassen eines leeren Figurenkastens nach der Partie einfach folgenlos für die DWZ bleibt oder gar zum Abzug eines für sauberes Aufschreiben bereits verdienten DWZ-Plus führt, muss ich mal beim DWZ-Referenten erfragen.

 

Nach einer knappen Dreiviertelstunde wurde unser jüngster Spieler mattgesetzt. Unsere Aufgabe, mit einem Kantersieg noch einmal Druck auf den Tabellenführer in der Schlussrunde auszuüben, wurde damit nicht leichter.

Ich hatte nach einer gegnerischen Ungenauigkeit Eröffnungsvorteil, wenngleich ich schon nach wenigen Zügen einen Weg zu deutlichem Vorteil ausgelassen hatte.

Nach acht Zügen erhielt ich ein Remisangebot. Ich überlegte kurz. Kind nach Hause bringen, Kaffee trinken, Köln gegen Stuttgart ansehen…

Aber unseren Spielern an den Brettern fünf bis sieben zu signalisieren, dass sie schön weiterleiden dürfen, während ich mir einen schönen Nachmittag mache, fühlte sich falsch an.

Nach etwa zweieinhalb Stunden stand es nach Niederlagen an den Brettern drei und sieben 0-3. Also war nur noch ein 5-3 möglich.

Nachdem mein Gegner die Stellung nahezu ausgeglichen hatte, bot ich Remis an, was nach kurzem Nachdenken akzeptiert wurde.

 

Julia spielte eine tolle Kampfpartie musste aber irgendwann nach gut drei Stunden doch ihrem Gegner zum Sieg gratulieren. Damit war Weidenau aufgestiegen.

Wenig später wiederholte der Gegner von Bernd die Züge. Hier sah es zwischendurch ziemlich kritisch für uns aus.

Auch Thomas konnte sein Turmendspiel nicht halten, so dass nur noch Marcus spielte.

Und dort passierte das, was ich schon seit Wochen geahnt hatte: Weidenau hatte sich in weniger als dreieinhalb Stunden den Aufstieg gesichert und wurde jetzt von Marcus bis in den späten Abend „festgehalten“.

 

Eine detaillierte Einschätzung kann ich nicht abgeben. Aber mein oberflächlicher Eindruck der Partie war, dass Marcus in der Eröffnung sehr bequem ausgeglichen hatte. Irgendwo im beginnenden Endspiel war dann aber irgendwas schiefgegangen, so dass sein Gegner berechtigterweise noch etwas probieren durfte.

Und irgendwann gegen 20.00 Uhr gab es dann einen gegnerischen Vorteil. Danach wurde es unübersichtlich. Marcus verteidigte sich kreativ, so dass ich zwischendurch sogar einen entscheidenden Konter für möglich hielt. Aber schließlich schien die Stellung doch verloren zu sein.

Hätte Marcus Gegner den letzten schwarzen Bauern geschlagen, wäre er mit Springer und zwei Bauern gegen Marcus Springer auf die Zielgerade eingebogen. Aber dazu kam es nicht. Am Ende konnte Marcus den zweiten Bauern beseitigen und seinen Springer gegen den Freibauern geben.

 

Damit endete das Spiel mit 1,5-6,5. In der Höhe haben wir lange nicht mehr verloren.

 

 

An dieser Stelle ein herzlicher Glückwunsch an Weidenau/Geisweid zum verdienten Aufstieg.


Die Klasse gehalten

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky 05.02.2018)

 

Fangen wir hinten an. Selbst wenn es am Ende fünf Verbandsligaabsteiger geben sollte, dürften nur noch absolut merkwürdige Ergebnisse dazu führen, dass wir auf einem dieser fünf Plätze ins Ziel gehen. Die letzten drei Mannschaften können uns nicht mehr einholen. Die Mannschaften auf den Plätzen vier bis sieben Spielen noch untereinander. Und auch wir können in den letzten beiden Runden noch Punkte holen.

Selbst wenn wir das aber nicht mehr tun, werden wir die Verbandsligasaison 2017/18 mit mehr Punkten beenden als es dem SV Hemer seit Jahrzehnten gelungen ist. Mir liegen die Ergebnisse ab 1993/94 vor, als wir abstiegen. Gleiches geschah 1995/96 und 2007/08. 2016/17 beendeten wir die Saison mit neun Mannschaftspunkten.

 

In Velmede/Bestwig traten wir zum dritten Mal in Folge mit der Stammaufstellung an.

Premieren gab es für Carmen Voicu-Jagodzinsky, Marcus Schmücker, Moritz Runte und mich an den ersten vier Brettern. Carmen und Moritz durften erstmals mit Weiß spielen. Marcus und ich mussten unserem Drang, den ersten Zug zu machen, widerstehen, weil wir erstmals mit Schwarz spielend, den Gegnern den Vortritt lassen mussten.

 

Marcus traute der Sache wohl nicht so ganz und beendete nach 45 Minuten seinen „Arbeitstag“ mit einem Remis gegen Andre Becker. Allerdings lief der Kampf zu diesem Zeitpunkt bereits ganz gut für uns, was Marcus natürlich gesehen hatte. Timon Ketteler hatte früh einen Bauern gewonnen und stand besser. Auch ich hatte mit Schwarz schnell die initiative übernommen. Und am Spitzenbrett stand Carmen deutlich angenehmer.

Bernd Schartau hatte eine ausgeglichene Position. Moritz stand ebenfalls ganz normal.

Nur Timo Leonard hatte eine merkwürdige Stellung, die er aber schrittweise verbessern konnte.

Nach etwa eineinhalb Stunden machte auch Marc Remis, ehe uns Timon in Führung brachte und sein Ergebnis auf 3/4 verbesserte.

 

Am Spitzenbrett nahm das Geschehen langsam Fahrt auf. Bernhard Rittmeier, der seit vielen Jahren zu den besten Spielern des Verbandes gehört, erkannte, dass er bei ruhigem Spiel nach und nach immer weiter in die Defensive geraten würde und opferte eine Figur für zwei Bauern, um Gegenspiel zu generieren.

Auch Timo stand jetzt plötzlich gut, hatte aber wenig Zeit. Carmen und Moritz lehnten nun erst einmal gegnerische Remisangebote ab.

Ich hatte derweil einen Mehrbauern und wollte diesen nun mit filigraner Technik verwerten.

In der Tat war die Stellung klar besser für mich. Ein erster flüchtiger Blick mit dem Computer auf die Partie ließ jedoch erhebliche Meinungsunterschiede zwischen dem Rechner und mir zum Thema „filigrane Technik“ zutage treten.

 

Leider stellte Timo in Zeitnot die Partie ein. Nach drei Auftaktsiegen holte er aus den nächsten drei Partien trotz jeweils deutlich besserer Stellungen keinen Punkt mehr.

Allerdings hat er die Punkte perfekt verteilt. Er verlor, wenn die Mannschaft gewann. Mit seinen drei Siegen trug er allerdings zu einem 4,5-Sieg und zwei 4-4 bei und verdient sich den Preis für den effektivsten Spieler.

Carmen hatte ihre Mehrfigur für Angriff zurückgegeben. Allerdings fand ihr Gegner einige präzise Verteidigungszüge, so dass die Partie Remis endete.

Nun spielten nur noch Moritz, Bernd und ich. Bernd und ich lehnten Remisangebote ab, um Moritz nicht alleine sitzen zu lassen. Zudem konnten nur wir in den beiden Partien Gewinnversuche unternehmen.

Ich hatte bereits früh angefangen, den Sieg von Moritz einzuplanen, der nun mit präziser Technik sein Endspiel gewann. Nach zuletzt 3/3 hat er an den Brettern zwei und drei starke 4/7.

Nach Moritz Sieg gab Bernd Remis. Und auch mein Gegner stand kurz vor einem Erfolg seiner hartnäckigen Verteidigungsbemühungen. Als die letzten Figuren geschlagen waren und uns nur noch die Könige blieben, beendeten wir den Kampf mit dem Endergebnis von 4,5-3,5.

 

Drei Siege in Folge in der Verbandsliga sind ebenfalls eine Premiere, seitdem ich für Hemer in der Verbandsliga spiele. 


Viererblitz des Schachbezirk Iserlohn

(Ein Bericht von Marcus Schmücker 28.01.2018)

 

 

Gestern, am 27.01.2018 fand beim TSV Hagen 1860 die Blitzmannschaftsmeisterschaft

des Schachbezirk Iserlohn statt.

 

Wir hatten ursprünglich 2 Mannschaften geplant, was aber knapp scheiterte. Unsere starke Mittelachse (Mirco,Marc und Detlef), wurde mit Robin und mir verstärkt und wir freuten uns auf ein spannendes Turnier.

Kurz nach der Ankunft kam aber direkt die Enttäuschung. Die Vereine im Bezirk konnten mit enormen Kraftaufwand gerade einmal insgesamt 4 Mannschaften aufstellen. Teilnehmer waren der SV Hemer, KS Iserlohn und zwei Mannschaften vom SG Ennepe-Ruhr-Süd.

Für die Qualifikation zur Verbandsebene muss man unter die besten 5 Mannschaften kommen, was bei 4 Teilnehmern sehr eng wird.

 

Meine Enttäuschung war so groß, dass ich meine Laune leider für ca. 2 Stunden an meine Umwelt weitergab. Ich wusste es war falsch, aber ich konnte mich einfach nicht fangen. Damit das Turnier nicht nach einer Stunde vorbei war, einigten sich alle Teilnehmer auf 4 Durchgänge, also 12 Runden.

 

Großes Lob gebührt allen Teilnehmern, außer meiner Wenigkeit, die trotz der Umstände eine sehr positive Stimmung verbreiteten.

 

Ein Einbruch der Teilnehmer von 50% innerhalb eines Jahres ist aber anscheinend auch nur mit einer Prise Galgenhumor zu verkraften. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo die Bude richtig voll war.

 

Man kann dem Internet an vielem Schuld geben, was ja beim Vereinssterben schon häufig genug geschieht. Dies ist immer bequem und lenkt vom eigenen Unvermögen ab und beruhigt das Gewissen. Fakt ist und bleibt aber, wenn niemand im Verein sich engagiert, dann stirbt der Verein irgendwann. Dafür muss man kein Genie sein, aber nach meiner Erfahrung ist der normale Vereinsspieler mit seinen 9 Partien im Jahr (wenn es hochkommt) absolut an der maximalen Belastungsgrenze und mehr darf von ihm nicht erwartet werden.

 

Das es Vereine gibt in denen es anders geht, zeigt unter anderem die Teilnehmerliste. In Ennepetal und auch bei uns wird sehr viel Arbeit in die Jugend gesteckt, auch in Iserlohn war die Jugendarbeit viele Jahre lang bezeichnend. Von daher ist es wohl etwas naiv von mir gewesen andere Vereine außer den drei genannten, als Teilnehmer zu erwarten.

 

Sehr traurig ist auch die Tatsache, dass es selbst der Veranstalter nicht schafft eine Mannschaft zu stellen, aber egal. Ich wünsche allen Vereinen des Bezirks nur das Beste, aber ich befürchte, dass es in wenigen Jahren nur noch drei Vereine geben wird.

 

Zurück zur Veranstaltung. Wir spielten in der ersten Runde gegen Iserlohn und begannen mit einem überraschendem 2:2. Viel besser wurde es nicht, denn wir konnten das Ergebnis gegen Enneptal 1 und 2 nur noch 3 Mal wiederholen. Die erste Mannschaft aus Enneptal war mit FM Lupor, IM Tripolsky, Osswald und Bruchmann sehr stark aufgestellt und konnte das Turnier mit 23 von 24 maximalen Punkten souverän gewinnen. Wir schafften einen sensationellen 4.Platz und konnten uns vollkommen überraschend für die nächste Ebene qualifizieren.

 

Die Bilder wurden freundlicherweise von Wolfgang Deinert zur Verfügung gestellt.

 

 


Viererpokal Halbfinale Ennepe-Ruhr-Süd  vs. SV Hemer

 

Ein Bericht von Marcus Schmücker (15.01.2018)

 

 

Am Samstag kam es zur Begegnung zwischen Ennepetal und Hemer im Jugendzentrum

Iserlohn, da Königsspringer Iserlohn Ausrichter war. Leider waren wir die einzigen die

spielten, da sich Menden kampflos in sein Schicksal fügte und Iserlohn die Qualifikation

lieber schenkte als anzutreten.

 

Wir traten auch nicht in Bestbesetzung an, aber dafür mit enormen Potenzial (Bei mir darf natürlich gezweifelt werden). Mit mir am ersten Brett, folgte Moritz, Timo und Artur. So alt fühlte ich mich noch nie in einer Mannschaft, aber irgendwie war es dennoch kein schlechtes Gefühl.

 

Ennepetal trat mit Arndt, IM Tripolsky, Osswald und Bruchmann an. Wir waren somit absoluter Außenseiter, die Erwartung lag bei 0,9 Punkten. Der Pokal hat aber seine eigenen Gesetze und es entwickelte sich ein Kampf der ausgeglichener kaum sein konnte. Stefan Arndt lief mir in ein System, welches ich sehr mag und er nicht gut kannte, von daher konnte ich ihn schon frühzeitig unter Druck setzen und den Sack schon im Mittelspiel zu machen und nicht wie bei mir üblich im 80.Zug in einem Endspiel.

 

Damit führten wir, aber noch viel schöner waren die Aussichten an den anderen Brettern. Moritz nahm die romantische Herausforderung des Gegners (Königsgambit) mutig an und gab den Bauern auch nicht mehr her, im Gegenteil. Schon eher aus Verzweiflung musste IM Tripolsky einen zweiten opfern und kurz danach gab es eine hübsche Möglichkeit für Moritz sogar zu gewinnen. Stattdessen machte er aber solide Remis und wir führten 1,5 zu 0,5.

 

Timo spielte ebenfalls sorgenfrei und mutig, was mit einem remislichen Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern führte. Ich sah kein wirkliches Gewinnpotential von Weiß und war schon sehr zuversichtlich auf ein 2:2, womit unser Plan voll aufgegangen wäre. Wie das aber so ist, ein Spieler mit ca. 2100 DWZ probiert einfach alles aus,  und Timo wurde nach und nach müde gespielt. Am Ende konnte sich Ennepetal über den Ausgleich freuen. An Brett 4 gab es ein Duell mit nur 450 DWZ Punkten Unterschied, aber auch hier war die Angelegenheit kein Selbstläufer. Artur kämpfte über 5 Stunden und spielte eine starke Partie. Norbert musste richtig für den vollen Punkt arbeiten, was ihm am Ende gelang und damit waren wir dann doch ausgeschieden.

 

Somit hatte Ennepetal zweimal Glück, aber das gehört auch dazu. Unsere Jungs haben einen starken Auftritt hingelegt und die Sensation lag nicht nur in der Luft, sie war schon fast in trockenen Tüchern, aber eben nur fast.

 

Genau solche Kämpfe machen den Pokal aus und ich finde es extrem bedauerlich, wenn die Vereine im Bezirk sich so etwas entgehen lassen. Ein Zuschauer ließ es sich am Ende nicht nehmen und stibitzte ein paar Partieformulare und ließ nur die Durchschriften da.

 

 


Moritz und Bernd führen Hemer zum Sieg

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky)

 

Am 14.01.2018 ging die Verbandsligasaison nach der Winterpause mit Runde 6 weiter.

Wir erinnern uns: Weidenau zieht unbeeindruckt seine Kreise an der Tabellenspitze, die Aufsteiger stecken auf den beiden garantierten Abstiegsplätzen ein wenig fest. Und da keiner weiß, wie viele Absteiger es aus der NRW-Klasse in den Verband und damit aus der Verbandsliga in die Verbandsklasse gibt, spielt der Rest der Liga gegen einen drohenden Abstieg.

 

 

Wir hatten zuletzt gegen Bergneustadt einen der besten Kämpfe der jüngeren Geschichte gezeigt und spielten nun gegen die Schachfreunde Schwerte, zu denen wir in der Tat ein sehr freundschaftliches Verhältnis haben.

 

Beide Mannschaften traten in der etatmäßigen Bestbesetzung an.

 

Und der Kampf ging gut los.

Moritz Runte zeigte beeindruckende Theoriekenntnisse in einer Nebenvariante seines Gegners, so dass ich nach etwa 30 Minuten sicher war, dass wir hier das 1-0 schaffen würden.

Marcus Schmücker kam in seiner sechsten Weißpartie (mit dem Pokal am Vortag Nr. 7) gut aus der Eröffnung. Auch ich war ganz zufrieden. Und auch die beiden anderen Weißspieler Bernd Schartau und Timon Ketteler hatten keine Probleme.

Bei Carmen Voicu-Jagodzinsky, Marc Störing und Timo Leonard hatten normale Stellungen.

 

Carmen kam nach einiger Zeit zwar unter Druck, aber nicht so, dass es einen der anderen Hemeraner Spieler beunruhigte.

In der Zwischenzeit baute Moritz seinen Vorteil aus, so dass meine Prognose in Erfüllung zu gehen schien.

 

Es war dann aber Timon, der zuerst fertig war. Sein Gegner bot Remis an, was angesichts der Situation an den anderen Brettern von unserem Jugendspieler angenommen wurde. Eher war es Timon, der am Drücker war.

Ich hatte in der Zwischenzeit ein Remisangebot meines Gegners abgelehnt, weil ich zum einen meine Stellung für besser hielt, als sie war. Zum anderen war mir noch nicht klar, wie sich einige Partien entwickeln würden.

Die Partie von Moritz betraf das nicht, der nach weniger als zwei Stunden gewonnen hatte. Carmen nahm dann das Remisangebot ihres Gegners an. Auch Marc spielte Unentschieden. Da ich meine Stellung wieder falsch bewertete und nicht merkte, dass ich jetzt besser stand, bot ich Remis an, was mein Gegner nach kurzem Nachdenken annahm.

Kurz darauf war es Bernd, der eine sehr gute Partie mit einem Sieg abschloss.

4-2, der Kampf war entschieden.

So dachte nicht nur ich, sondern auch alle Spieler von Schwerte.

Martin Dürwald würde Timo schon irgendwie austricksen. Dafür sollte Marcus gewinnen.

Doch beide Partien entwickelten sich zu echten Krimis. Marcus setzte irgendwo ungenau fort und stand plötzlich kritisch. Dafür stand Timo ganz aussichtsreich, hatte aber ungefähr eine Stunde weniger als sein Gegner. Den 40. Zug führte Timo mit einer Sekunde auf der Uhr aus.

 

Am Ende gelang es Marcus, die Partie wieder in den Griff zu bekommen. Als Timo mit knapper Zeit (er lebte nur noch von den Bonussekunden) einen Mattangriff seines Gegners nicht mehr abwehren konnte, war die Stellung von unserem erfolgreichsten Spieler schon wieder angenehmer. Am Ende stellte Marcus mit seinem remis den knappen Sieg sicher.

 

Mit dem Sieg verbesserten wir uns auf Platz drei, sind aber längst noch nicht gerettet. 


5,5 : 2,5 Sieg in der Verbandsliga

 

Ein Bericht von Marcus Schmücker (04.12.17)

 

Am Sonntag stand uns ein weiterer sehr wichtiger Kampf bevor. In der Verbandsliga wird es wahrscheinlich 3 Absteiger geben, daher ist für uns jeder einzelne Mannschaftspunkt überlebenswichtig. Insgesamt hat es 5 Spieltage gebraucht, bis wir zum ersten Mal in

Stammbesetzung auftreten konnten. Unser Gegner, SV Bergneustadt/Derschlag, war aber vom DWZ-Schnitt her absolut gleichwertig einzuschätzen.

 

Der Kampf entwickelte sich dann doch recht schnell, denn Timon und Timo stimmten mich zunächst bedenklich, auch Marc und Moritz ließen mich keine Jubelsprünge vollführen. Allerdings kenne ich unsere Pappenheimer und deshalb blieb ich recht optimistisch. Carmen musste mit Schwarz gegen eine sehr soliden Gegner spielen, aber es gelang ihr mit genauen Zügen, recht schnell die Stellung auszugleichen. Mit einem gut durchdachten Bauernopfer, konnte sie dann sogar die Initiative übernehmen. Wie Carmen, war ich gegenüber meinem Gegner favorisiert und ich strebte schnell eine dynamische Stellung an, die mein Gegner aber etwas zu riskant behandelte. Daher konnte ich schnell einen Bauern einsacken und ich musste nur etwas auf die Drohungen aufpassen. Andreas und Bernd standen sehr solide, auch da konnte es sich noch in jede Richtung entwickeln.

 

Moritz konnte seine wackelige Stellung dann mit einem schönen Konter befreien, zugleich bot er zugleich psychologisch geschickt Remis an. Obwohl Bergneustadt/Derschlag durch einen schnellen Sieg gegen Marc 1:0 führte, lehnte sein Gegner das Remis ab. Danach übernahm Moritz aber Zug für Zug die Kontrolle und schob Weiß sehenswert zusammen.

 

Inzwischen sah es auch bei Andreas nach einem deutlichen Vorteil aus, genau wie bei mir. Timo und Timon konnten beide ihre Stellungen deutlich verbessern, nur Bernd stand nach einer Fehleinschätzung im Mittelspiel schwierig. Carmen drückte in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel auf den vollen Punkt, während ich meine Partie ohne Wackler nach Hause brachte. Es war inzwischen meine 5te Partie mit Weiß hintereinander, für mich absolut einmalig (ich kenne sonst nur wenige die ähnliches von sich behaupten können). Mit 4,5 aus 5 werde ich mich über diesen Umstand auch nicht beschweren.

 

Andreas und Timon brachten uns dann 3:1 in Führung. Leider verlor Timo den berühmten Faden und verlor am Ende sogar noch auf Zeit. Dennoch fand ich die Partie sehr ordentlich. Beide Spieler von Bergneustadt/Derschlag hatten an Brett 7 und 8 über 200 DWZ Punkte mehr.

 

 

Es stand somit 3:2 und Moritz sicherte uns mit seinem Punkt mindestens ein Unentschieden. Bernd konnte seine Partie überraschenderweise ebenfalls drehen, plötzlich sah es nach einem soliden Sieg aus. Carmen schaffte es dann leider nicht, ihr Endspiel zu gewinnen, aber Bernd setzte mit  einem hübschen Zugzwangmotiv die Schlusspointe für ein starkes 5,5 : 2,5.

 

Vom Spielverlauf ist das Ergebnis völlig in Ordnung und zeigt insgesamt eine sehr gute Vorstellung der 1.Mannschaft. Durch die zwei Punkte sind wir auf den 4.Platz vorgerückt, aber der kritische 8.Platz ist dennoch nur 2 Punkte entfernt, es bleibt somit spannend.  


Glück gehabt!  (12.11.2017)

 

Hemer rettet einen Punkt gegen Hagen

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky)

 

Am Ende war es ein Punktgewinn, über den wir uns freuen durften.

Im Spiel gegen Königsspringer Hagen/Wetter mussten wir Carmen Voicu-Jagodzinsky ersetzen. Auch Timon Ketteler fehlte uns.

Das hatte zur Folge, dass Mirco Wagner und Tim Riehl als Ersatzleute in die Mannschaft rückten. Außerdem ging unsere merkwürdige Farbverteilung weiter:

Marcus Schmücker hatte zum vierten Mal in Folge Weiß, Moritz Runte genauso oft Schwarz. Hätte ich nicht gegen Lüdenscheid passen müssen, wäre es auch für mich die vierte Weißpartie gewesen. Marc Störing verdankte meinem Ausfall in Runde zwei zumindest eine Weißpartie, ansonsten wäre es heute bereits die vierte Runde mit Schwarz gewesen.

Der Kampf begann nicht schlecht für uns, weil Marcus seinen Gegner frühzeitig unter Druck setzen konnte. Selbst wenn ich nicht genau sagen konnte, ob er objektiven Vorteil hatte (er hatte), so war es doch eine Stellung, die Marcus liegt.

Moritz brachte seinen Gegner, der gerne mal in Zeitnot gerät, früh zum Überlegen. Auch das entsprach dem Plan. Ich selbst holte nicht viel aus der Eröffnung, aber war trotzdem nicht unzufrieden. Marc stand ebenfalls ganz bequem.

Bernd Schartau war die Eröffnung nach meiner Einschätzung nicht so gut gelungen. Timo Leonard stand normal. Mirco hatte schnell Vorteil gegen seinen bislang punktlosen Gegner. Und Tim spielte eine normale Partie gegen den Ersatzmann unserer Gegner.

Zu der Entwicklung der Partien kann ich dann nicht mehr so viel sagen, weil ich allenfalls die Entwicklungen an den Nachbarbrettern mitbekam.

Bei mir geschahen wundersame Dinge. Im 21. Zug, als ich langsam anfing, ein wenig Initiative zu bekommen, hatte ich noch etwa 50 Minuten sowie die zusätzlichen 30 Sekunden pro Zug. Ich investierte nun für die nächsten beiden Züge etwa 30 Minuten, um die Konsequenzen eines Bauernopfers zu bewerten. Da ich in allen Varianten immer eine Zugwiederholung durch Angriffe auf die Dame hatte, entschied ich mich, als ich mir über die Varianten immer noch nicht klar war, zunächst einmal die Züge zu wiederholen. Als mein Gegner aber auf den Abzug des Springers nicht unverzüglich mit dem erwarteten Damenzug reagierte, sondern – trotzdem unverzüglich – seinen völlig wirkungslosen Läufer, den ich nicht einen Augenblick beachtet hatte, zwischen meinen Turm und seine Dame zog, wäre ich vor Scham fast im Boden versunken.

Da ich kurz darauf noch etwa fünf Minuten für 15 Züge hatte, durfte ich das Elend komplett auskosten, da ich die nächste halbe Stunde das Brett nicht verlassen durfte.

Ich suchte noch nach Verwicklungen, aber konnte die Niederlage nicht mehr abwenden.

Zwar hatte Marc ein gutes Remis erzielt. Aber leider hatte Moritz verloren. Mirco gewann, während Tim verlor. Nach der Zeitnot konnte ich mir dann die anderen Partien ansehen. Marcus gewann wenig später. Mit 3,5/4 ist er momentan absoluter Topscorer der Mannschaft. Am erfreulichsten war aber, dass Timo in eigener Zeitnot die Übersicht behalten hatte und seinen Gegner lehrbuchartig ausgekontert hatte. Auch seine 2,5/3 sind erwähnenswert.

Da bei mir die Aufgabe nur eine Frage der Zeit war, kam es jetzt auf Bernd an.

Der hatte sich zwischenzeitig einigermaßen konsolidiert, war aber immer noch in der Defensive.

Am Ende gelang es ihm, die Stellung zusammenzuhalten und das 4-4 zu retten.

 

 

Der letzte Kampf im Kalenderjahr 2017 findet im Dezember gegen Bergneustadt statt.


Erster Saisonsieg für die „Erste“ (23.10.2017)

 

Starke Weißbretter sichern den Sieg

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky)

 

Im dritten Saisonspiel hatten wir den NRW-Klassen-Absteiger aus Siegen zu Gast.

An ein Aufeinandertreffen mit den Siegenern konnte ich mich bislang nicht erinnern. Erst zuhause fiel mir ein, dass ich 1994 als Reservespieler mein Verbandsligadebüt in einem Heimspiel gegen Siegen hatte.

Wie in allen bisherigen Saisonspielen mussten wir kurzfristig die Mannschaftsaufstellung umstellen.

Nachdem im zweiten Spiel gegen Lüdenscheid ich selbst am Spieltag noch ausgefallen war, erwischte es dieses Mal Bernd Schartau.

Dabei war er zentrale Figur unserer Spielstrategie, die vorsah, den Kampf idealerweise an den Weißbrettern zu gewinnen.

 

Gab es in der vergangenen Saison mit Marc Störing einen Spieler, der fast die gesamte Saison die gleiche Farbe (Schwarz) hatte, ist dies in dieser Saison bislang noch extremer. Während Marcus Schmücker, Timo Leonard und ich in allen Partien mit Weiß spielen, treten Carmen Voicu-Jagodzinsky und Moritz Runte ausschließlich mit Schwarz an. Dieses Schicksal konnte ich Marc nur durch meinen Ausfall im letzten Saisonspiel ersparen.

 

 

Da auch Timon Ketteler gestern nicht spielen konnte, rückten Robin Sinnen und Detlev Zuleger in die Mannschaft.

Auch Siegen musste in der Mitte zwei Spieler ersetzen. Während wir an den Brettern zwei und vier favorisiert waren, hatte Siegen nominelle Vorteile an Brett drei und im Unterhaus.

 

Nach etwa eineinhalb Stunden akzeptierte Carmen das Remisangebot ihres routinierten Gegners. Zu diesem Zeitpunkt hatte Timo bereits durch ein Figurenopfer Vorteil erzielt. Marcus und ich hatten die angenehmeren Stellungen. Wirklich schlechter stand zu diesem Zeitpunkt niemand, wenngleich Moritz aufpassen musste, nicht zu sehr in die Defensive gedrängt zu werden.

Während wohl alle damit rechneten, dass Timo uns in Führung bringen sollte, war überraschenderweise plötzlich Marcus fertig. Ich hatte nicht mitbekommen, warum dort alles so schnell ging. Aber jedenfalls führten wir.

Unsere Reservespieler steuerten dann zwei Unentschieden bei, die uns in der Kampfsituation natürlich sehr gelegen kamen, hatten wir doch die Gewinnstellung von Timo und meine bessere Stellung in der Hinterhand. 

Doch leider verlor Moritz seine Partie, und auch Marc geriet unter Druck.

Nachdem Timo gewonnen hatte, hing alles an den Partien von Marc und mir.

Ich hatte mich leider verrechnet. Ein vermeintlich tödlicher Mattangriff scheiterte an einer Verteidigungsmöglichkeit meines Gegners, so dass ich verloren hätte. Also musste ich weitere Vereinfachungen zulassen und verblieb mit Dame und Springer gegen Dame und Läufer in einer angenehmeren aber für meinen Gegner haltbaren Stellung.

Doch während ich danach suchte, wie ich ihn möglichst lange beschäftigen kann, war mein Gegner fasziniert am Brett von Marc stehen geblieben, der sich gerade anschickte, seine Partie zu verlieren. Als mein Gegner an unser Brett zurückkehrte, hatte er noch zwei Minuten für neun Züge.

Er zog seine Dame und griff meinen Bauern an. Dabei entging ihm, dass der Läufer nun hing. Da es auch kein Dauerschach gab, gab er unmittelbar an Marcs Niederlage auf, so dass wir mit 4,5-3,5 unseren ersten Saisonsieg erzielt hatten.

 

 

Weiter geht es nun im November in Hagen.