Den Aufstieg in die Bundesliga verpasst

(Ein Bericht von Timo Leonard, 05.06.2019

 

Anlässlich der Schlussrunde der NRW-Jugendliga reisten wir letzten Sonntag nach Bünde. Die Ausgangslage war klar: Würde Münster in Horst-Emscher nicht gewinnen, hätten wir immer noch Aufstiegschancen. Dazu mussten wir aber zuerst unsere Hausaufgaben erledigen und in Bünde gewinnen. Da wir besonders an den hinteren Brettern klar favorisiert waren, schien diese Aufgabe auch im Bereich des Möglichen zu liegen.

 

Jedoch war diese klare Favoritenrolle zu Beginn des Kampfes nicht wirklich zu erkennen. Ich wurde in der Eröffnung recht schnell überspielt. Und auch Moritz stand leicht unangenehm. Dafür hatten wir an den Brettern 3-6 keine Schwierigkeiten. Besonders Felix konnte seinen Gegner schon früh vor Probleme stellen, so dass Felix und ich nach etwa anderthalb Stunden zeitgleich unsere Partien beendeten, und es 1-1 stand. Allmählich änderte sich allerdings die Kampfsituation zu unseren Gunsten. Moritz stand zwar immer noch schwierig, allerdings verfügte Alex am fünften Brett über zwei gefährliche Freibauern und auch Fabian stand besser, da er durch einen taktischen Schlag Material gewinnen konnte. Valerija stand ebenfalls angenehmer. Meine schlechte Laune, aufgrund meiner schrecklichen Partie besserte sich also angesichts des fast schon sicheren Sieges, allmählich wieder. Doch dies änderte sich wieder schlagartig als ich erfuhr, dass Alex seine klar gewonnene Stellung zu schön gewinnen wollte, ein Zwischenschach übersah, und sie somit einstellte. Der Kampf wurde also wieder spannend, denn Moritz Stellung war noch immer kompliziert. Allerdings konnte Fabian kurze Zeit später durch einen weiteren taktischen Schlag seine Partie endgültig entscheiden und somit wieder zum 2-2 ausgleichen. Jetzt spielten nur noch Valerija und Moritz. Valerija stand besser, allerdings war ihre Stellung schwer zu gewinnen. Moritz konnte durch präzises Spiel seine Stellung ebenfalls verbessern und stand nun auch schon leicht angenehmer. Kurze Zeit später gewann Valerija ihre Partie, so dass Moritz nur noch Remis geben musste, um den Kampf mit 3,5-2,5 zu gewinnen.

 

Da Münster gegen Horst-Emscher dem Ergebnis nach souverän gewinnen konnte, steigen wir trotz des Schlussrundensieges nicht in die Bundesliga auf. Somit spielen wir nächste Saison mit zwei Mannschaften in der NRW-Jugendliga und werden natürlich wieder versuchen, um den Aufstieg zu kämpfen.

 

 


Zwei Helden und ein Geburtstagskind

 

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 31.03.2019)

 

In der vorletzten Runde der NRW-Jugendliga traf Hemers erste U20-Mannschaft im letzten Heimspiel der Saison auf Emsdetten. Nach dem unnötigen doppelten Punktverlust lagen wir nur noch auf Platz zwei mit einem Punkt Rückstand auf Münster. Theoretisch bestanden nun sogar noch Abstiegssorgen, was auch zeigt, dass bei einem Auf- und drei Absteigern die Ligengröße von acht Mannschaften nicht optimal ist.

Nicht nur in Südwestfalen ist die Liga unterhalb der NRW-Liga für viele Absteiger kaum akzeptabel.

 

Emsdetten musste auf das etatmäßige dritte Brett verzichten, war aber an den Spitzenbrettern recht deutlich favorisiert.

 

Doch der Kampf begann ziemlich ausgeglichen. An keinem Brett erspielte sich eine Seite größere Vorteile.

Es dauerte gut drei Stunden, ehe sich die erste Entscheidung abzeichnete. Fabian Trinh erspielte sich einen soliden Vorteil.

Aber Timon Ketteler war es vorbehalten, uns in Führung zu bringen. Da Valerija Naumenkos Gegner seine bessere Zeit und bessere Bauernstruktur nicht ausspielte, sondern das Remisangebot unserer Spielerin annahm, stand es sogar 1,5-0,5.

Wenigs später nahm Timo Leonard Remis an. An seinem Geburtstag ließ er die Mannschaft nicht im Stich und spielte eine gute und mutige Partie. Die Schlussstellung machte einen angenehmeren Eindruck für Timo, aber er schätzte den Kampf zurecht günstiger für uns ein. Da Fabian mittlerweile die Dame für Turm und Läufer gewonnen hatte, sollten wir den zum Klassenerhalt fehlenden Mannschaftspunkt sicher haben.

Kurz darauf einigten sich auf Alexander Poggemann und sein Gegner auf die Punkteteilung.

Moritz Runte stand am Spitzenbrett bequem. Aber dann passierte ihm ein folgenschweres Missgeschick.

Moritz wollte mal kurz austreten und machte noch schnell einen Zug. Leider stellte genau dieser Zug einen Bauern ein.

Für den Mannschaftskampf war dies angesichts der Stellung von Fabian nicht weiter schlimm. Aber für unseren besten Spieler war die natürlich sehr ärgerlich.

Kurz nach Moritz Aufgabe erlöste uns Fabian.

 

Da allerdings Münster seine Pflichtaufgabe gegen Gütersloh souverän lösen konnte, sind wir auf gegnerische Schützenhilfe am letzten Spieltag angewiesen, wollen wir in die Bundesliga aufsteigen.

 

 

Eine weitere Saison auf NRW-Ebene haben wir jedoch bereits jetzt sicher.  


Horst-Emscher – SV Hemer 

(Ein Bericht von Timo Leonard, 25.02.2019)

 

Vielleicht erinnert man sich noch an Schlussphase der NRW-Jugendliga im letzten Jahr. Damals mussten wir auch in der 5. Runde nach Horst-Emscher reisen, um wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Das Ergebnis sollte bekannt sein: Wir verloren mit 3.5-2.5, haben den Abstiegskampf gegen Münster verloren und konnten nur noch durch Rückzüge von zwei Mannschaften die Liga halten.

 

Am gestrigen Sonntag ging es also zum Rückspiel ins Ruhrgebiet. Wir konnten in Stammbesetzung anreisen, was dazu führte, dass wir an den Brettern 2-6 nominell überlegen waren. Nur Moritz an eins musste gegen einen leicht favorisierten Gegner spielen.

Der Kampf fing sehr gut für uns an. Alex konnte seinen Gegner am sechsten Brett schnell unter Druck setzen und wurde kurze Zeit später mit Materialgewinn belohnt. Valerija und Fabian (Brett 4 und 5) standen ebenfalls angenehm. Die Stellungen von Moritz, mir und Timon (1-3) waren auch akzeptabel.

Doch plötzlich nahm der Kampf eine überraschende Wendung. Alex geriet trotz Mehrfigur und Mehrbauer erheblich unter Druck und musste in Folge dessen seine Mehrfigur wieder abgeben. Doch leider half auch das nicht mehr, da sein Gegner eine starke Initiative entwickeln konnte. 1-0 gegen uns.

Währenddessen wickelte Moritz seine Stellung in ein Endspiel ab, welches auf den ersten Blick sehr angenehm zu sein schien. Moritz Gegner hatte einen Doppelbauern auf der f-Linie, während Moritz über eine intakte Struktur und sogar einen Freibauern auf der h-Linie verfügte. Allerdings war der Damenflügel von Moritz stark unterentwickelt und sein Gegner besaß ein sehr starkes Läuferpaar, welches gut gegen Moritz König wirkte. Sein Gegner konnte seine Initiative ausbauen und entschied die Partie letztlich durch ein schönes Turmopfer. Somit lagen wir nach gut zwei Stunden 2-0 hinten. Und es sollte nicht besser werden. Kurze Zeit später musste Valerija nämlich Remis geben. Sie hatte zwar einen Mehrbauern, war dafür aber in starker Zeitnot.

Aufgrund des Kampfverlaufes mussten Timon und ich beide nach Komplikationen suchen. Timon versuchte seine recht symmetrische Stellung in ein unklares Endspiel abzuwickeln. In meinem Abtauschfranzosen, welcher zusätzlich von meinem Gegner sehr passiv behandelt worden war, stellte sich die Suche nach Komplikationen als recht schwer heraus. Am Ende entschied ich, einfach meine Bauern am Königsflügel nach vorne zu schmeißen um so irgendwie die Stellung zu verkomplizieren. Allerdings wurden unsere Versuche an beiden Brettern bestraft. Timon geriet in ein verlorenes Endspiel und auch meine Stellung wurde immer schlechter. Somit war der Kampf jetzt schon verloren. Nur Fabian konnte durch einen starken Minoritätsangriff am Damenflügel seinen Vorteil nach und nach ausbauen. Zur selben Zeit wurde meine Stellung immer schlechter, sodass ich letztendlich in ein schlechteres Endspiel mit jeweils Dame und Turm abwickeln musste. Während mein Gegner meinen gesamten vorgeschobenen Königsflügel einsammelte, versuchte ich noch irgendwie zu tricksen. Da mein Gegner in Zeitnot war, gelang mir das am Ende auch, sodass Weiß das Dauerschach nehmen musste. Jetzt spielte nur noch Fabian. Dieser hatte durch sein strategisch cleveres Spiel ein leicht besseres Turmendspiel erreicht, welches er nach ca. einer Stunde souverän gewinnen konnte. Dies änderte allerdings nichts mehr an unserer bitteren 4-2 Niederlage.

 

 

Da es aktuell den Anschein hat, dass wir weder ab- noch aufsteigen, bleibt uns nur noch zu hoffen, dass wir nächstes Jahr, sofern sie nicht noch aufsteigen, Horst-Emscher zuhause empfangen, da es den Anschein hat, als sei Horst-Emschers Spiellokal für uns verflucht.


Hemer gewinnt in der Jugendliga gegen Paderborn

 

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky, 27.01.2019)

 

Am heutigen Sonntag gewann die erste Jugendmannschaft gegen Paderborn und dürfte damit bei einigermaßen normalen Verlauf der letzten drei Spieltage mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Was wie übertriebenes Understatement aussieht hat einen ernsten Hintergrund. Von acht Mannschaften steigen am Ende drei ab. Man muss daher viele Punkte sammeln, um die Klasse zu halten. Macht man das - wie wir dieses Saison - gleich zu Saisonbeginn, kann man den Aufsteigskampf kaum vermeiden.

Da wir aber punktgleich mit Münster sind und mit Emsdetten noch ein echtes Schwergewicht zum Gegner haben, sollten wir weiterhin von Spiel zu Spiel sehen.

Heute rundete der Sieg ein erfolgreiches Wochenende für den SV Hemer ab. Der Sieg und vorzeitige Klassenerhalt der III. und der Turniersieg von Carmen in Magdeburg hatten unsere Jugendmannschaft bestens für den Kampf eingestimmt.

 

Nachstehend kann man im Liveticker noch einmal den Verlauf des Spiels nachverfolgen. Bilder gibt es dann im Laufe der Woche.

 

 

15.03

Und dann ging es ganz schnell. Während die Mannschaft abbaut, kann ich über die letzten Minuten berichten. Artur opferte einen Bauern, um unter Turmtausch ein gewonnenes Bauernendspiel zu erreichen. Fabian hatte just in diesem Moment ein Remisangebot erhalten. Sicher hätte er in der gegnerischen Zeitnot weiterspielen können, aber wartete im Mannschaftssinne die Aufgabe von Arturs Gegner ab und nahm das Remisangebot an.

13-11! Mit diesem Sieg dürften wir eine weitere Saison in der NRW-Jugendliga sicher haben.

 

Ich verabschiede mich für heute.

Kurz noch die letzten Ergebnisse von der DSAM: auch Luca und Lukas remisierten die Schlussrunde. Anders als Carmen sicherten sie damit aber keinen Turniersieg ab.

 

14.46

Valerija überschreitet in verlorener Stellung die Zeit. 2-2!

 

14.44

Der Angriff von Valerija ist zurückgeschlagen. Jetzt droht der Ausgleich.

 

14.36

Und endlich hat Valerija ihre Kompensation. Hat aber auch wirklich gedauert.

Noch knapp zwei Minuten auf der Uhr.

Fabian hat eine ausgeglichene Stellung bei besserer Zeit. Artur bleibt im Turmendspiel weiter zwei Bauern vorne.

 

14.26

Timon hat einen zweiten Bauern gegeben. Jetzt ist die weiße Dame weit ab vom Schuss. Als nächstes opfert er einen Springer.

Valerija hat gerade die zweite Spalte auf ihrem Partieformular erreicht. Nur noch 20 Züge in gut zwei Minuten.

 

Und jetzt Remis bei Timon.

 

14.17

Valerija verbessert ihren eigenen Zeitnotrekord von der DVM: 2.34 für 21 Züge.

Den geopferten Bauern hat sie noch nicht wieder. Ich sehe keine richtige Kompensation.

 

14.08

Nachdem der Rauch sich verzogen hat, entsteht ein ungewinnbares Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern bei Timo. Remis, 1,5-0,5.

 

13.56

Bei Timo sah es so aus, als ob er die Kontrolle über die Partie verliert. Aber mit einem Qualitätsopfer bringt er nun seinen Gegner ins Grübeln.

 

13.46

Und da ist das 1-0. Moritz bringt uns in Führung.

 

13.40

Artur hat ein Turmendspiel mit zwei Mehrbauern ohne jede Bauernschwäche erreicht. Das darf man dann auch bitte gewinnen. Bei Moritz riecht es nach Matt.

Alle anderen Stellungen sind völlig unklar, wobei wir von verwickelten Stellungen mit ungleicher Materialverteilung bis zu anspruchsvollen strategischen Stellungen alles dabei haben.

 

13.23

Moritz opfert die Figur zurück. Allerdings opfert er einen Springer auf h2 in die gegnerische Königsstellung.

Da er ohnehin in der Variantenberechnung deutlich besser als ich ist, versuche ich es erst garnicht. Wollen wir hoffen, dass der Junge weiß, was er tut.

 

13.19

Timon will jetzt auch mal die Aufmerksamkeit auf sein Brett lenken. Sein Bauer auf c4 hängt. Allerdings hat er jetzt eine Struktur auf dem Brett, die an Modernes Benoni erinnert. Die offene b-Linie dürfte ihm gute Kompensation für den Bauern bieten, da Weiß seine Bauern auf a3 und b2 stehen hat.

 

13.08

Artur hat seinen Angriff beendet, die Damen getauscht und erfrezt sich eines gesunden Mehrbauerns. Meines Erachtens gab es Chancen zum erfolgreichen Mattangriff. Aber wer weiß: sicher ist sicher.

Valerija steuert mal wieder auf eine unglaubliche Zeitnot zu.

Moritz hat immer noch eine mehr als kuriose Stellung. Und bei Timo ist nun Rechenarbeit gefragt. Hier könnte sich die Waagschale in den nächsten Zügen zugunsten des Einen oder des Anderen neigen.

Weniger los ist bei Timon und Fabian.

 

12.31

Artur hat einen Bauern gewonnen und greift weiter an. Zumindest bei der objektiven Bewertung dieser Stellung lege ich mich fest: klarer Vorteil für unseren Spieler.

 

12.20

Interessant bleibt es an Brett 1. Moritz hat eine Figur für zwei Bauern. Aber es macht den Eindruck, als ob unser Spieler die Initiative hat. Die EInschätzung kann ich nicht mit konkreten Varianten belegen. Aber als parteiischer Zuschauer will ich das zumindest glauben.

Bei Timon haben wir einen Spanier auf dem Brett. Zu Einzelheiten kann ich hier nicht viel sagen. Aber in diesen Strukturen kennt unser ältester Spieler sich aus. Bislang spielt er eine hervorragende Mannschaftssaison in der Jugendmannschaft!

 

11.53

Eines kann man schon jetzt sagen: Vorsichtiges Abtasten ist weder die Sache der Paderborner noch unserer Leute.

Die Stellung bei Moritz ist völlig unklar. Er hat die vom Gegner geopferte Figur mehr, aber sein Gegner hat deutlichen Entwicklungsvorsprung. Moritz hat jetzt seine Dame auf die Reise geschickt, um den Gegner zu beschäftigen.

Valerija hat einen Bauern geopfert.

Und Artur ist es gelungen die gegnerische Stellung etwas zu öffnen.

Die anderen drei Partien können hinsichtlich des Spektakels nicht ganz mithalten. Aber langweilige Abtauschvarianten sehen wir an keinem Brett.

Wer zusehen will, sollte sich ruhig auf den Weg machen. Das könnte sich lohnen, wenn man attraktives Angriffsschach mag.

 

11.27

Artur übernimmt mit einem Bauernvorstoß die Initiative. Nach seinem Erfolg am letzten Sonntag in der Verbandsklasse, als er mit seinem Sieg das 4-4 gerettet hat, scheint er Selbstbewusstsein getankt zu haben.

 

 

11.07

Interessante Eröffnung an Brett 1: 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Sc3 Sf6 4.Sxe5 Sxe5 5.d4

Die spannende Frage ist, ob unser Eröffnungslexikon Moritz auch diese Variante mal auf dem heimischen Brett (oder wie es bei den jungen Leuten üblicher ist, auf dem Bildschirm hatte).

 

 

11.04

Die Partien laufen. Hier die Paarungen:

1 Runte-Brockhoff

2 Leonard-Schlangenotto

3 Ketteler-Stirnberg

4 Naumenko-Kesselmeier

5 Trinh-Müller

6 Mai-Janke

 

Unsere Spieler haben an den ungeraden Brettern Schwarz. Der auf Klassenfahrt befindliche Alex Poggemann drückt aus der Ferne sicher die Daumen.

 

10.30

Nach dem großen Erfolg des Livetickers vom letzten Frauenregionalligaspiel 2017/18 versuchen wir es heute mal mit einer halbwegs aktuellen Berichterstattung vom NRW-Jugendligaspiel der vierten Runde. Wir empfangen die Gäste aus Paderborn.

Während es für uns bislang prima läuft und wir von der Tabellenspitze grüßen, hat es der Absteiger aus der Jugendbundesliga dieses Jahr schwer.

Angesichts der gegnerischen Spieler ist jedoch mit einem offenen Kampf zu rechnen. Unser Ziel bleibt weiterhin der Klassenerhalt.