Runde 7 Hemer II. – Letmathe II.

(Bericht von Marc Störing, 11.03.2019)

 

Diesmal waren wir zwar an den vorderen Brettern komplett, dafür fiel einer nach dem anderen an den

hinteren Brettern aus und Artur musste in der I. aushelfen. Leider standen auch aus der III. Mannschaft

nicht genügend Spieler zu Verfügung.

 

Brett sieben ging somit kampflos an Letmathe.

 

Indes waren wir froh an Brett acht einen Spieler zum Spiel gewinnen zu können, der gegen

den routinierten Letmather Gegner schon nach kurzer Zeit in der Lage war eine Gewinnstellung

zu erreichen. Der 10-jährige ! Lukas Jagodzinsky hatte es in diesem Kampf drauf, auch wenn es

am Ende ein Remis gab.

 

Gleichzeitig geriet Robin in eine Verluststellung, wonach es extrem schwer war Punkte für die Mannschaft

zu erzielen.

 

Während draußen ein Sturm tobte, tat sich dies nicht an den Brettern.

 

Es gab an zählbarem nur noch einige Unentschieden.

 

Mein Gegner wies mich zwischendurch auf die interessante Tatsache hin, dass wir auf den Tag genau vor

sechs Jahren (ich damals in der I. Mannschaft) gegeneinander gespielt haben. Ja, damals war ich noch sechs

Jahre jünger, nun bin ich Mannschaftsführer und werde sehen, was sich in der nächsten Runde gegen Meschede

machen lässt ;o)

 

 

Br.

Rangnr.

SV Hemer 2

-

Rangnr.

SV Letmathe 2

2:6

1

9

Wagner, Mirco

-

10

Haude, Rüdiger

½:½

2

10

Störing, Marc

-

11

Pieczka, Reiner

½:½

3

11

Sinnen, Robin

-

12

Kalnik, Heinrich

0:1

4

12

Trinh, Fabian Dat

-

13

Tomiczny, Darius

½:½

5

13

Zuleger, Detlev

-

14

Schaar, Axel

0:1

6

304

Poggemann, Alexander

-

15

Heeke, Guido

0:1

7

306

Drees, Kim ( Brett unbesetzt )

-

2001

Atasoy, Tarik

-:+

8

309

Jagodzinsky, Lukas

-

2002

Demin, Wladimir

½:½

 

 


Runde 6 Hagen/Wetter vs. Hemer II 6 : 2

 

Wir traten stark geschwächt gegen die nominelle Spitzenmannschaft der Verbandsklasse an.

Unser 1. Brett Mirco half in der I. aus. Aus der Mittelachse fehlten gesundheitsbedingt bzw. aus persönlichen Gründen dann noch drei weitere Spieler. Die kurzfristigen Ausfälle konnten wir nicht mehr ersetzen, so dass wir nur mit sechs Spielern antraten.

 

An jedem Brett gab es umkämpfte Partien.

 

Artur hatte die Partie mit der meisten Taktik auf dem Brett. Bis zum späten Mittelspiel ausgeglichen geriet sein König in die Brettmitte. Bei Abtausch einer weiteren Schwerfigur hätte ihm das sicher sogar zum Vorteil gereicht. In der für ihn schwerer zu spielenden Stellung griff Artur leider fehl. Kurz drauf erzielten Felix und Fabian sichere unentschieden aus vorteilhaften Stellungen heraus. Fabian´s Vorteil war gering. Felix stand jedoch besser. Für den taktisch stark herausgespielten Bauernvorteil konnte ich keine rechte Kompensation für den Gegner erkennen. Nach knapp vier Stunden musste ich mich der Spielstärke meines Gegners am Spitzenbrett beugen. Ich versuchte mit einem ungewöhnlichen Zug in der Eröffnung Spannung aufzubauen. Mein Gegner spielte dann aber einfach etwas besser als ich.

Unser Ersatzspieler Rustam konnte gegen seinen klassenstärkeren Gegner mit umsichtigem und überlegtem Spiel aus stets etwas passiverer Stellung im frühen Endspiel dann ein starkes unentschieden erzielen. Andreas an Brett 6 hatte in der Zeitnotphase eine einfache Möglichkeit zum Sieg nicht gesehen. Sicherte aber trotzdem noch das Unentschieden ab.

 

 

Angesichts der Aufstellungsschwierigkeiten zeigte trotz Niederlage unser Spiel in diesem Kampf, dass in den nächsten Runden wieder alles drin ist.