14:12 Uhr 

 

Jetzt ging es schnell.

 

Wir führen 3:0 und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird auch Eva gewinnen.

Damit fehlt uns am Ende ein halber Brettpunkt zum Aufstieg.  

Nochmals vielen Dank an Aachen.

 

Ich finde die Moral unserer Truppe einmalig, denn jeder dürfte vorher schon 

die bittere Pille geschluckt haben. 

 

Damit verabschieden wir uns für heute.

 

Die Chance ist sehr gut, dass die Liveschaltung kein Einzelfall bleiben wird.

 

 

 

 

 

14:07 Uhr

 

2:0

 

Valerija bringt ihre starke Partie sicher über die Ziellinie!

14:04 Uhr

 

Nur Evas Gegnerin hat noch minimale Dauerschach-Chancen. 

 

 

13:53 Uhr

 

Was macht Eva?

 

Nachdem Ihre Gegnerin auf h7 einen Läufer geopfert hat, hat Eva das Material zurück gegeben und scheint die Lage im Griff zu haben. 

 

Liegt etwa ein 4:0 in der Luft?

13:46 Uhr

 

Das Bild zeigt die Ausführung von Dd2, danach folgte Sf6 und dann nahm Valerija mit dem Springer auf d6. 

Dies sieht doch sehr überzeugend aus!

13:36 Uhr

 

Es war wohl dann doch Sxd6, aber was macht ihre Hand über der weißen Dame? Eventuell nur ein großes

Shadup? 

13:32 Uhr

 

Was hat Valerija vor? Ich habe gerade angefangen über Dxd6 nachzudenken, kann aber auch ein reines Hirngespinst sein.

13:17 Uhr

 

"Wären wir beim Boxen, würde ein Reporter vermutlich sagen, dass Valerija ihre Gegnerin in der Ringecke gestellt hat. Wird es ihr gelingen, die Gegnerin auf die Bretter (hier ist es nur eins) zu schicken?"

13:07 Uhr

 

Carmen jetzt mit Bauer und Qualität mehr. Es sieht insgesamt nach einem Sieg aus.

13:04 Uhr

 

Carmen's Stellung sieht sehr wild aus, aber ich (Marcus) glaube, das Schwarz sich mit seinen beiden Schwerfiguren, etwas übernommen hat. 

12:50 Uhr
Ob es Valerija beunruhigt, dass ihr der Schulleiter, Prof. Dr. Trelenberg, über die Schulter schaut?
Oder denkt sie, dass er im Fach "Schach"  auf eine fundierte Bewertung seiner Schülerin verzichtet.
Wir hoffen, Valerija denkt vor allem an ihre Partie, die übrigens einen wirklich guten Eindruck macht.

12:45 Uhr

 

Der Schulleiter des Woeste-Gymnasium schaut ebenfalls zu.

Damit ist die aktuelle Zuschauerzahl - leider nicht von einem Sponsor präsentiert - 

auf 8 gestiegen!

 

Schaffen wir noch die 10?

 

 

 

 

12:30 Uhr

 

Es steht 1-0. Carmen hat Raumvorteil. An Evas Brett könnte sich der weiße Angriff verlaufen, wobei dies nur eine sehr oberflächliche Einschätzung ist. Und an Brett 4 hat Valerija wohl Vorteil.
 
Was passiert eigentlich bei einem 4-0 Sieg?
Erstmal werden unsere kamflosen Brettpunkte gegen Aachen gestrichen. Bei Mülheim geschieht das auch. Könnte man ausnahmsweise also stehenlassen.
Weitere kampflose Kämpfe gab es nicht. Also stünden beide Teams bei 10 Brettpunkten.
Ein wenig wehmütig gehen die Gedanken zu den Partien von Valerija (gegen Münster) und Julia (gegen Mülheim).
 
Die - etwas schwer auffindbare - Turnierordnung löst jetzt leider die Frage zu unseren Ungunsten: http://frauen-rl.info/rlv/rl-to-6.html
 
4.1 sagt, dass dann der direkte Vergleich entscheidet. Der war 3,5-0,5 für Mülheim.
Was auch immer wir heute noch machen: Aufsteiger ist Mülheim.
Nochmals Glückwunsch!

 

12:20 Uhr

 

 

1-0 für uns!

 

Es ging auf einmal ganz schnell und 

Luminita schießt uns in Führung.

 

 

 

 

 

 

12:16 Uhr

 

Es wird Ernst. An Brett 3 und 4 geht es jetzt zur Sache.

Erster Eindruck: An 3 stehen wir unter Druck, an 4 machen wir Druck!

 

 

12:09 Uhr

 

Jetzt ist auch der Mannschaftsführer der siegreichen dritten Mannschaft eingetroffen. Herzlich Willkommen Christian!

11:55 Uhr

 

Wo ist eigentlich Moritz, der sein Erscheinen angekündigt hatte?

 

 

11:39 Uhr

 

Evas Gegnerin opfert einen Läufer auf h7!

11:32 Uhr

 

Valerija und Carmen haben beide Weiß. Carmen entwickelt eine Initiative am Königsflügel, während Valerija gegen einen klassischen Skandinavier (Da5), mit d4,c4 ein schönes Zentrum errichtet hat. 

11:12 Uhr

 

Der Fanblock!

 

Es befinden sich nur Heimfans vor Ort, daher gibt es auch keine Krawalle...

11:03 Uhr

 

5 Fans haben sich inzwischen vor Ort eingefunden, bald kann eine Choreographie von den Rängen starten...

10: 50 Uhr

 

Noch lässt sich an keinem Brett eine klare Tendenz erkennen.


Live-Ticker

 

10:33 Uhr

 

Und hier mal einige Statistiken zu den kampflosen Partien des letzten Spieltages in der 2. Liga und der Regionalliga:
 
 

Showdown in der Frauenregionalliga fällt aus

(Live-Ticker von Marcus Schmücker und Andreas Jagodzinsky)

 

09.55

Herzlich Willkommen zum letzten Spieltag der Frauenregionalliga Gruppe West.

Im Pavillon des Woeste-Gymnasiums empfängt der SV Hemer die SG Solingen.

Beide Mannschaften haben 6-2 Punkte und teilen sich die Tabellenspitze mit Mülheim und Aachen, die im Parallelspiel gegeneinander ebenfalls um den Aufstieg in die 2. Bundesliga spielen sollten.

 

Aber als ich gestern Abend gegen 22.00 Uhr noch kurz auf der Ergebnisseite war, musste ich das hier sehen:

 

 

Wir wollen hoffen, dass unsere Nachbarn in den Niederlanden die dort offenbar herrschende Epidemie bald in den Griff bekommen: http://nsv-online.de/ligen/frl-1718/?mannschaft=4887

 

Man sollte sich vielleicht nicht zu sehr wundern, warum es im Frauenschach bei allen positiven Entwicklungen nicht so richtig vorangeht.

 

Damit steht Mülheim als Aufsteiger fest. Damit trifft es wenigstens die Mannschaft, die wie wir außer gegen Aachen alle Spiele gespielt haben und mit dem klaren Sieg im direkten Vergleich (Carmen fehlte seinerzeit wegen einer Terminüberschneidung mit der rumänischen Superliga.) gegen uns ein verdienter Aufsteiger ist.

 

Herzlichen Glückwunsch nach Mülheim!

 

Unsere junge Mannschaft hat bislang sehr gut agiert.

Carmen hat bislang 3/3, bei denen aber zwei kampflose Siege enthalten sind. Sehr überzeugend agierte auch unsere Gastspielerin, die 13-jährige Eva Rudolph, die ungeschlagen bei 3/4 notiert. Valerija Naumenko (15) hat aktuell 2/4. Die weiteren Punkte erzielten Julia Manus (14), die 1/3 hat sowie Kim Drees (15) mit 1/2.

 

 

Heute verstärkt uns die rumänische Nationalspielerin Luminita Cosma (https://en.wikipedia.org/wiki/Elena-Lumini%C8%9Ba_Cosma), die gestern aus Bukarest angereist ist.

Dahinter nehmen Carmen, Eva und Valerija Platz.

Unsere Gegnerinnen, die ebenfalls auf die Jugend setzen und mit ihrer U14-Mädchenmannschaft in den letzten beiden Jahren souverän Deutscher Mannschaftsmeister werden konnten, spielen in folgender Aufstellung:

 

Rosenfeld, Berelovich, Kublanov C., Kublanov E.

 

Auch wenn es um nichts mehr geht, hoffen wir auf einen positiven Abschluss der Saison.

 

 

 

 

 


Hemers Frauen kämpfen um den Zweitligaaufstieg

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky 28.01.2018)

 

Eine Runde vor Schluss liegt der Schachverein Hemer im Aufstiegsrennen der Regionalliga der Frauen gut im Rennen.

Nach einem hart umkämpften 2,5-1,5 gegen den Dortmunder SV liegt Hemer punktgleich mit Aachen, Mülheim und Solingen an der Spitze. Während Hemer am 18. Februar Solingen empfängt, spielen Mülheim und Aachen gegeneinander.

 

In der vorletzten Runde empfingen die Hemeraner Frauen Dortmund im Woeste-Gymnasium. Hemers Spitzenspielerin Carmen Voicu-Jagodzinsky kam zu einem kampflosen Sieg.

An Brett zwei hatte Eva Rudolph einige bange Momente zu überstehen, konnte ihre Partie aber schlussendlich unentschieden halten.

Leider musste Julia Manus ihre Partie wenig später aufgeben, so dass alles vom Ausgang der Partie von Valerija Naumenko abhing.

Für die meisten Zuschauer war kein Gewinnweg erkennbar. Valerija hätte sicher auch gerne Remis gespielt, wusste aber, dass ein remis gleichbedeutend mit dem Ende aller Aufstiegshoffnungen gewesen wäre.

Und so kämpfte sie unverdrossen weiter.

Und nach fast vier Stunden gelang ihr der kaum noch für möglich gehaltene Sieg.

Damit hatte Hemer den Kampf gewonnen.

 

Als dann wenig später die Niederlage des bisherigen Tabellenführers aus Mülheim feststand, kannte der Jubel keine Grenzen.

Im letzten Saisonspiel zuhause gegen Solingen geht es um alles. Zuerst muss Hemer seine Hausaufgaben erledigen und gewinnen. Sollte das gelingen, hängt dann alles vom Ergebnis des Parallelspiels in Mülheim ab.

 

Daumendrücken ist also angesagt.


Weihnachtsfrühstück der Frauenmannschaft

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky 17.12.17)

 

Alles war angerichtet für das erste Heimspiel einer Frauenmannschaft in Hemer.

Unsere Gäste sollte der Aufstiegsfavorit aus Aachen sein.

 

Gegen 9.20 Uhr hatte ich gerade die Bretter aufgebaut und wollte Kaffee kochen, als der gegnerische Mannschaftsführer anrief. Das Auto mit den Spielerinnen war irgendwo bei Leverkusen liegengeblieben. Er bedankte sich für mein Angebot, den Kampf eine halbe oder ganze Stunde später zu beginnen, musste aber davon ausgehen, dass die Spielerinnen es auch bis 11.00 Uhr nicht schaffen würden.

Ich bereitete darauf das Frühstück vor, damit unsere teilweise von etwas weiter weg angereisten Spielerinnen nicht ganz umsonst gekommen waren.

Danach analysierten wir noch ein paar Stellungen und beendeten das Heimspieljahr mit einem kampflosen 4-0.

 

Ob uns das wirklich weiterhilft, muss man sehen. Mir ist völlig unklar, was z.B. passieren würde, wenn Aachen am letzten Spieltag Mülheim besiegt, und diese beiden Mannschaften und wir die anderen Spiele gewinnen sollten.

 

 

Starker Auftritt der Mädchen trotz Niederlage (19.11.2017)

0,5-3,5 gegen Mülheim

(Ein Bericht von Andreas Jagodzinsky)

Es kommt selten vor, dass man eine Mannschaft trotz klarer und nie in Frage stehender Niederlage loben muss, aber das Spiel der Frauenmannschaft in der Regionalliga am zweiten Spieltag in Mülheim verdient Anerkennung.

 

Der gegnerische Mannschaftsführer Daniel Hausrath hatte uns neben Aachen als einen der Hauptkonkurrenten im Aufstiegskampf ausgemacht, aber nicht recherchiert, dass unsere Spitzenspielerinnen – mit dürftigem Erfolg – am heutigen Tag alle noch in der rumänischen Superliga am Start waren.

Zudem musste auch unsere Gastspielerin Mona Lehmann kurzfristig absagen.

Somit traten wir mit Eva Rudolph, Valerija Naumenko, Julia Manus und Kim Drees die Reise ins Ruhrgebiet an. Alle vier hatten vor fast einem Jahr an der DVM U14w in Düsseldorf teilgenommen. Die 15-jährige Kim war unsere älteste Spielerin.

Mülheim hatte in Erwartung einer stärkeren Hemeraner Aufstellung ihre Rangnummern 2-5 an die Bretter gebracht. Brett 1 wies fast 2100 DWZ-Punkte aus. Die anderen drei Spielerinnen hatten mehr als 1900 DWZ-Punkte.

 

Trotzdem entwickelten sich offene Partien. Erst nach etwa zwei Stunden büßte Kim eine Qualität ein, wonach die Partie nicht mehr zu retten war, wenngleich Kim noch etwa eine Stunde Widerstand leistete.

Eva hatte am Spitzenbrett nie Probleme und ihre Partie stets unter Kontrolle. An dieser Stelle gilt mein Dank dem Düsseldorfer Vorsitzenden Günther Coen, der unsere Gastspielerin nach Mülheim gebracht hatte.

Als Eva ein Remisangebot erhielt, war die Stellung ausgeglichen, so dass die Annahme logisch war. Die Höchststrafe von 0-4 blieb uns erspart.

Auch Valerija hatte eine wirklich gute Partie gespielt und ihrer erfahrenen Gegnerin große Schwierigkeiten bereitet. In Zeitnot verlor sie leider die Übersicht und musste nach fast vier Stunden aufgeben. Eine genaue Analyse wird sicher zeigen, wie die Stellung zwischendurch zu bewerten war.

Leid tun konnte allen Beteiligten inklusive ihrer Gegnerin Julia.

Sie hatte gegen eine Gegnerin mit fast 700 DWZ-Punkten mehr eine hervorragende Partie gespielt. Sie erreichte ein Doppelturmendspiel, in dem exakte Verteidigungszüge gefordert waren, die Julia alle fand.

Zum Schluss erreichte sie ein ausgeglichenes Bauernendspiel, in dem sie einfach nur still stehenbleiben musste und mit dem König zwischen e2 und d2 pendeln musste. Leider ermöglichte sie aber durch einen unbedachten Bauernzug nach dem 60. Zug ihrer Gegnerin, in die Stellung einzudringen und die Partie noch zu gewinnen.

Nach dem Kampfverlauf fiel die Niederlage damit einen halben Punkt zu hoch aus. Trotzdem können die Mädchen stolz auf ihre Leistung sein.

Damit stehen wir im ersten Heimspiel gegen den Favoriten aus Aachen unter Druck.

Aber alle Mädchen haben wertvolle Erfahrungen sammeln können.

 

Das letzte Lob gebührt dem Gastgeber um die Eheleute Hausrath für den hervorragend organisierten Kampf und den leckeren Kuchen.

 

 


Erfolgreicher Einstand für Hemers Frauen (20.10.2017)

(Bericht von Andreas Jagodzinsky)

 

Am 15. Oktober war es soweit. Erstmals in der 85-jährigen Vereinsgeschichte trat eine Frauenmannschaft des SV Hemer zu einem Punktspiel an.

In der Regionalliga sind wir in der Staffel West eingruppiert. Es handelt sich um die stärkste Gruppe mit dem Zweitligaabsteiger und ehemaligen Bundesligisten aus Mülheim sowie der Frauenmannschaft aus Aachen, die klar das Ziel „Aufstieg“ ausgegeben hat.

Mittelfristig ist das auch das Ziel unserer Mannschaft, die allerdings einen klaren Schwerpunkt auf der Heranführung (eigener) Talente hat, so dass hier noch kein Aufstiegsdruck besteht.

Zum ersten Spiel in Münster machten sich Hemers Spielertrainerin Carmen Voicu-Jagodzinsky mit unserer 13-jährigen Gastspielerin Eva Rudolph und den beiden „Eigengewächsen“ Valerija Naumenko (14) und Julia Manus (13) auf den Weg.

Münster spielt mit der ersten Frauenmannschaft in der zweiten Bundesliga. Die zweite Mannschaft, die unser Gegner war, dient vorrangig dazu, talentierten jungen Spielerinnen Spielpraxis zu verschaffen. Somit waren wir Favoritinnen.

Eva war der erste Partiegewinn in einem Frauenligapunktspiel vorbehalten. Souverän löste die Vierte der Deutschen Meisterschaften der U12w 2016 ihre Aufgabe. Minuten später setzte auch Julia ihre Gegnerin matt. Carmen entschied kurz darauf den Mannschaftskampf mit ihrem Sieg zu unseren Gunsten. Nur Valerija kam mit der entstandenen Stellung nicht so gut zurecht und musste ihrer talentierten Gegnerin Linda Becker, die 2016 als Gastspielerin unsere U14w-Mannschaft bei der Qualifikation zur Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft unterstützt hatte, zum Sieg gratulieren.

 

Mit dem 3-1 belegen wir nach der ersten Runde Platz zwei hinter den Favoritinnen aus Aachen. Als nächstes steht eine Reise nach Mülheim an, ehe wir im Dezember unsere Heimpremiere gegen Aachen feiern werden.